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Ford-Rückruf: Mehr Modelle sind betroffen

Der im Dezember erfolgte Rückruf von 164.168 Ford-Dieselmodellen in Deutschland durch das Kraftfahrt-Bundesamt wegen zu hohen Partikelausstoßes ist offenbar unvollständig. Halter von Ford-Dieselmodellen melden sich bei auto motor und sport, deren Fahrzeuge ebenfalls die Partikelwerte des Euro-6-Limits weit überschreiten, jedoch nicht unter den Rückruf fallen. Betroffen sind beispielsweise der Focus 1.5 TDCi und der Transit Custom 2.0 EcoBlue. Der Focus einer Leserin hat bereits neun Mal die Abgasuntersuchung nicht bestanden. Zum Rückruf eingeladen wurde das Auto nicht.

Beide Modelle fallen nicht unter den Rückruf. Darauf angesprochen teilt ein Ford-Sprecher auto motor und sport mit: „Die Liste der betroffenen Fahrzeuge wird derzeit überarbeitet.“ Das erhärtet den Verdacht, dass weitere Ford-Dieselmodelle von der Fehlkonstruktion des Abgasreinigungssystems betroffen sind.

Das KBA hatte im Dezember 2024 Dieselmodelle der Baureihen B-Max, C-Max, Eco Sport, Fiesta, Focus, Galaxy, Grand C-Max, Kuga, Mondeo, Ranger, S-Max, Tourneo Connect, Transit Connect und Transit Courier der Baujahre 2014 bis 2020 zurückgerufen. Weltweit sind 768.927 Fahrzeuge betroffen. Nach KBA-Angaben zeigt sich an den Ford-Dieseln eine konstruktionsbedingte Erhöhung der Partikelanzahlen über die gesamte Lebensdauer der Fahrzeuge. Abhilfe schaffen soll eine Rekalibrierung der Dieselpartikelfilter-Regeneration. Zudem wird der Partikelfilter geprüft und bei festgestellter Beschädigung getauscht. Alle Halter betroffener Fahrzeuge werden über das KBA angeschrieben und mit ihrem Fahrzeug in die Werkstätten gebeten.

Redakteur: Claudius Maintz

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