Freundeskreis unterstützt neuen Maker Space der Hochschule Kaiserslautern
Ganz unterschiedliche Menschen werden demnächst im früheren Pförtnerhäuschen der Hochschule Kaiserslautern in der Schoenstraße zusammenkommen. Seit kurzem existiert hier ein Werkstatt- und Begegnungszentrum für die Hochschule und den Stadtteil, für Studierendenprojekte und Start-Ups. Das Konzept für den Maker Space lautet: gemeinsam selber machen. Hier hat die Hochschule Raum geschaffen für Maker, Macher. Menschen, die noch gern etwas mit den Händen tun; Studierende, die nicht nur am Rechner Bearbeitungsmaschinen simulieren, sondern auch mal dreckige Hände haben und Öl riechen möchten. Der Maker Space bietet Programme für technisch Interessierte, zum Beispiel regelmäßige Vorträge, technische Weiterbildung und Kurse. In Kürze soll auch ein Repair Café eingerichtet werden.
Ermöglicht hat dieses vielseitige Angebot der Freundeskreis der Hochschule Kaiserslautern e.V. durch großzügige finanzielle Unterstützung. Der Freundeskreis hat über Jahre einen Betrag angespart um die Hochschule beim endgültigen Einzug auf den Campus Kammgarn zu unterstützen. Die Entscheidung zur Förderung des Maker Space fiel bereits im letzten Jahr, in dem der Verein auf das 60-jährige Jubiläum zurückblicken konnte. Ausschlagend für die Entscheidung war das möglichmachen von praktischen Erfahrungen für Studierende an aktuellen Werkzeugmaschinen. Dies entspricht der Ausrichtung des Vereins, dessen Mitglieder sich aus Firmen und Institutionen der Region sowie aus Lehrenden und ehemaligen Absolventen und Absolventinnen und Mitgliedern der Hochschule zusammensetzen. Durch die Kooperationsvereinbarung wird über die Investitionen hinaus auch eine dauerhafte Unterstützung der Studierenden bei der Materialbeschaffung für ihre Projekte im Maker Space sichergestellt.
Rudolf Becker, ehemals Kanzler der Hochschule, ist Vorsitzender des Vereins. Und er hat mit dem Präsidenten, Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, eine Kooperationsvereinbarung Kooperationsvereinbarung über die Ausgestaltung und den Betrieb des Maker Space unterschrieben. Becker verweist auf erste handfeste Unterstützung: „Der Freundeskreis hat bereits zwei nicht alltägliche Bearbeitungsmaschinen gestiftet, eine 5-Achs-CNCFräsmaschine und ein Wasserstrahlschneidsystem. Prof. Dr.-Ing. Michael Magin vom Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften und Vizepräsident für Internationalisierung kommentiert: „Diese ergänzen unsere bestehende Ausstattung: 3-DDrucker für unterschiedliche Materialien, Mechanik- und Elektronik-Equipment, Laser- Gravierer, Schneidplotter, elektronische Bauteile und Oszilloskope sowie Handwerkzeuge und Open-Source-Software.“ Nun soll das Angebot publik gemacht werden: in der Hochschule und in der Stadt.
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