Leichtes Plus bei den Ausbildungszahlen lässt auf eine positive Entwicklung hoffen
Einen zweistelligen Plus-Wert registrierte die Handwerkskammer bei der Entwicklung im Neckar-Odenwald-Kreis mit plus 12,8 Prozent. Auch der Stadtkreis Heidelberg lag mit plus 5,3 Prozent im positiven Bereich. Dahingegen gab es im Rhein-Neckar-Kreis (-2 Prozent) und im Stadtkreis Mannheim (-1,5 Prozent) leichte Rückgänge bei den Ausbildungszahlen.
Innerhalb der Gewerkegruppen bleibt der Bereich Metall / Elektro der ausbildungsstärkste im Kammerbezirk, obwohl er einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. 859 junge Menschen begannen in einem dieser Gruppe zugehörigen Beruf 2024 ihre Ausbildung (Vorjahr: 872). Zuwächse innerhalb dieser Gruppe gab es bei den Kfz-Mechatronikern mit einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 317 junge Menschen strebten in diesen Beruf, im Jahr zuvor hatten 271 ihre Ausbildung als Kfz-Mechatroniker im Kammergebiet begonnen.
Einen starken Zuwachs von 15 Prozent gab es auch im Bereich Gesundheit und Körperpflege. Hier begannen im vergangenen Jahr 271 Auszubildende mit ihrer Lehre, 36 mehr als ein Jahr zuvor. Den Zuwachs machten hauptsächlich Friseure und Augenoptiker aus.
Weiterhin schwierig gestaltet sich die Lage im Bereich Nahrung. Gerade einmal 44 neu hinzugekommene Auszubildende wurden 2024 im Kammergebiet gezählt, drei weniger als im Vorjahr. Die Bäcker machen mit 21 Azubis (22) noch die meisten darunter aus. Dazu gibt es 13 Konditor-Azubis und 9 junge Leute in der Lehre zum Fleischer, was immerhin eine Person mehr als im Vorjahr ist.
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