Bildung & Karriere

Ganztagsbetreuung in Homberg wird richtig gut angenommen

Das Rezept klingt einfach: „Wir haben ein gutes Konzept und wir haben gute Leute – das wird angenommen“, bringt Eva Sartorius, die Leiterin der Homberger Grundschule, die Dinge auf den Punkt, wohlwissend, dass es eben nicht einfach und selbstverständlich ist, ein solches Angebot zu unterhalten. Gemeint ist das Programm „Pakt für den Ganztag“, das seit über zehn Jahren umgesetzt wird. Etwa die Hälfte der insgesamt knapp 250 Schüler nimmt dieses Betreuungsangebot in Anspruch; „Tendenz steigend“, erzählt Schulleiterin Eva Sartorius beim Besuch des Ersten Kreisbeigeordneten Patrick Krug in Homberg. Der Schuldezernent hat es sich zum Ziel gesetzt, alle 38 Schulstandorte zu besuchen, wobei der Schwerpunkt auf den Grundschulen liegt – eben wegen der Ganztagsbetreuung, auf die es künftig einen Rechtsanspruch gibt. 

In Homberg läuft die richtig gut, aber: „Wir platzen aus allen Nähten“, die Räume in der alten Verwaltung und der ehemaligen Hausmeister-Wohnung reichen schon lange nicht mehr aus, schildern Eva Sartorius und ihre Stellvertreterin Elisabeth Pfeffer die Lage. Auch die Aula muss genutzt werden für die Betreuung am Nachmittag. Die fehlt natürlich für Aufführungen, für Veranstaltungen oder große Elternabende. „Wir hätten gerne eine neue Aula“, formuliert Elisabeth Pfeffer den Wunsch der Schule. Und ein zusätzlicher Raum wird auch noch benötigt. Und eine Verschattung der Pavillon-Klassenräume. Keine Frage, dieser Bitte können Krug und seine beiden Amtsleiter Matthias Röse (Amt für Schulische Bildung und Betreuung) und Stefan Schmidt (Amt für Hochbau, Energie und Gebäudewirtschaft), die ihn begleiten, entsprechen.

Beim Wunsch nach einem neuen Gebäude für Aula und Klassenräume indes müssen sie auf die Bremse treten. „Wir haben im Moment einige Großprojekte abzuwickeln“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und nennt beispielhaft die Schule in Grebenhain, den geplanten Neubau in Schwalmtal und den Bau einer neuen Mensa in Kirtorf. „Ich werbe für Verständnis: Ich habe 38 Schulstandorte und nur begrenzte finanzielle Mittel. Ein Neubau in Homberg lässt sich kurzfristig nicht realisieren“, so Krug.

Was aber umzusetzen ist, das wird beim Rundgang durch die Schule direkt abgestimmt. Im Computer-Raum zum Beispiel, der kaum noch genutzt wird. „Wenn Sie den Raum tatsächlich nicht mehr brauchen, dann könnten wir einen zusätzlichen Klassenraum schaffen, das könnte nächstes Jahr geschehen“, stellt Krug in Aussicht. „Wenn wir zwei weitere IPad-Koffer zur Verfügung stellen, dann braucht man den Computer-Raum nicht mehr“, ergänzt Matthias Röse.

Stefan Schmidt schaut sich die großen Fensterfronten in den Pavillon-Klassenräumen genau an, denn dort wird demnächst ein Sonnenschutz angebracht. Zwei der Räume haben schon neue Decken und neue Beleuchtung, in den restlichen Klassenzimmer werden Decken und Lampen in den Sommerferien erneuert, so Schmidt.

Weiter geht es zu dem Trakt, in dem die Betreuung stattfindet. „Hier hätten wir gerne eine Tür und eine Treppe nach draußen“, so der Wunsch des Schulleitungsteams. Dann könnten die Kinder bei schönem Wetter auf dem Außengelände spielen. Bei schlechtem Wetter indes bleibt es bei der Enge in den Räumen. Patrick Krug bringt eine Idee in die Diskussion ein: „Wie wäre es mit einem Wichtelwagen? So einen haben wir in Mücke für die Betreuung angeschafft, der wird richtig gut angenommen. Schauen Sie sich den Wagen doch einmal an“, bittet er Eva Sartorius und Elisabeth Pfeffer. Vielleicht könnte man so, wenn die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung stehen sollten, im nächsten Jahr eine Lösung schaffen.

„Ich habe einen ganz positiven Eindruck“, bilanziert Patrick Krug nach seinem Besuch. „Und ich habe großen Respekt vor dem, was Sie hier leisten“, würdigt der Schuldezernent die Arbeit des gesamten Grundschul-Teams.

Zuvor hatte der Erste Kreisbeigeordnete schon die Ohmtalschule, an der auch die Pestalozzischule angesiedelt ist, besucht. Im Gespräch wiesen Schulleiter Carsten Röhrscheid und sein Stellvertreter Jörg Leifhelm sowie die Leiterin der Pestalozzischule, Antje Reinmuth-Kaut, auf die guten Strukturen hin. „Wir versuchen, Schüler aus der Förderschule in die Regelschule zu bekommen. Das läuft gut, dieses Jahr wechseln vier Kinder in die Gesamtschule“, so die Bilanz.

„Wie können wir Schule zu einem lebendigen Bereich machen?“ – um diese Frage ging es beim anschließenden Rundgang. Überlegt wurde beispielsweise, ob Freiflächen in den Fluren zu Lerninseln umfunktioniert werden können. Zudem wurde auf die Raumsituation hingewiesen, auch in der Ohmtalschule fehlen Räume, „weil wir Räume anders nutzen, weil Schule sich verändert“. Platzmangel auch in der Pestalozzischule. „Wir machen etwas hier, wir verändern diese Situation, um die vorhandenen Räume besser nutzen zu können, schließlich geht es hier um Förderbedarf“, versprach Krug.

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