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Autonomous mobility in local transport requires a new system architecture
The discussion about autonomous mobility often focuses on the automation of individual vehicles. In fact, however, its greatest potential lies elsewhere: it opens up the possibility of improving public mobility where traditional scheduled services reach their limits. Especially for the first and last mile, in rural areas, during off-peak hours, or for small-scale service needs, new requirements arise that can only be met economically to a limited extent with rigid schedules and large vehicles. The federal government explicitly describes autonomous driving as an opportunity to complement public transit and to create new mobility options, particularly in rural and outlying regions. The future of public transit therefore lies not only in…
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Der neue Nahverkehr braucht eine neue Systemarchitektur
Autonome Mobilität wird häufig auf die Automatisierung einzelner Fahrzeuge reduziert. Ihr größtes Potenzial liegt jedoch darin, den öffentlichen Nahverkehr durch neue Betriebsmodelle gezielt zu ergänzen. Tatsächlich liegt ihr größtes Potenzial jedoch an einer anderen Stelle: Sie eröffnet die Möglichkeit, öffentliche Mobilität dort zu verbessern, wo klassische Linienverkehre an ihre Grenzen stoßen. Gerade auf der ersten und letzten Meile, in ländlichen Räumen, während nachfrageschwacher Zeiten oder bei kleinräumigen Erschließungsaufgaben entstehen neue Anforderungen, die sich mit starren Fahrplänen und großen Fahrzeugen nur eingeschränkt wirtschaftlich bedienen lassen. Die Bundesregierung beschreibt autonomes Fahren ausdrücklich als Chance, den öffentlichen Verkehr zu ergänzen und insbesondere in ländlichen sowie zentrumsfernen Regionen neue Mobilitätsangebote zu schaffen. Die Zukunft…
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The driver shortage is the stress test for public transport
Autonomous mobility is not driven solely by technological innovation. The growing shortage of skilled workers is becoming one of the strongest drivers of new operating models in public transport. This is fundamentally changing the requirements for vehicle architecture, operational organisation and system control. Driver Shortages Are Changing the Operational Architecture of Public Transit The discussion about autonomous mobility often centers on technological issues: sensors, AI, levels of automation, and approval processes take center stage. For the future of public transportation, however, another factor is likely to become at least as crucial: the growing shortage of qualified drivers. What was long considered an operational staffing problem for individual transit companies is…
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Fahrermangel ist der Stresstest für den öffentlichen Verkehr
Autonome Mobilität wird nicht nur durch technologische Innovation vorangetrieben. Der zunehmende Fachkräftemangel entwickelt sich zu einem der stärksten Treiber neuer Betriebsmodelle im öffentlichen Verkehr. Dadurch verändern sich die Anforderungen an Fahrzeugarchitektur, Betriebsorganisation und Systemsteuerung grundlegend. Fahrermangel verändert die Betriebsarchitektur des ÖPNV Die Diskussion über autonome Mobilität wird häufig entlang technologischer Fragestellungen geführt: Sensorik, KI, Automatisierungsgrade oder Zulassungsverfahren stehen im Mittelpunkt. Für den zukünftigen öffentlichen Verkehr dürfte jedoch ein anderer Faktor mindestens ebenso entscheidend werden: der zunehmende Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal. Was lange als operatives Personalproblem einzelner Verkehrsunternehmen galt, entwickelt sich zunehmend zu einer strukturellen Herausforderung für den gesamten Mobilitätssektor. Ausfallende Schichten, reduzierte Fahrpläne oder nicht realisierbare Angebotsausweitungen sind vielerorts bereits…
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Accessibility is the litmus test for autonomous mobility
Autonomous mobility will only become relevant to the public when it not only works from a technical point of view, but also enables everyone to use public transport independently and without barriers. That is precisely why accessibility is not a secondary consideration. And it is certainly not an added benefit for later stages of development. It is a measure of whether new technology actually leads to public and inclusive mobility. After all, the value of a system is not evident where mobility is already easy. It is evident where people currently encounter obstacles—because existing options are unsafe, cumbersome, or unusable altogether. The federal government explicitly describes autonomous driving as…
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Barrierefreiheit ist der Härtetest autonomer Mobilität
Autonome Mobilität wird erst dann öffentlich relevant, wenn sie nicht nur technisch funktioniert, sondern allen Menschen eine selbstständige und barrierefreie Nutzung des öffentlichen Verkehrs ermöglicht. Genau deshalb ist Barrierefreiheit kein Nebenaspekt. Und sie ist erst recht kein Zusatznutzen für spätere Ausbaustufen. Sie ist ein Maßstab dafür, ob aus neuer Technologie tatsächlich öffentliche und inklusive Mobilität entsteht. Denn der Wert eines Systems zeigt sich nicht dort, wo Mobilität ohnehin einfach ist. Er zeigt sich dort, wo Menschen heute auf Hindernisse stoßen – weil bestehende Angebote unsicher, umständlich oder gar nicht nutzbar sind. Die Bundesregierung beschreibt autonomes Fahren ausdrücklich als Chance für mehr Teilhabe, mehr Lebensqualität und mehr Mobilität für Menschen,…
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Trust is not the same as authorisation
Autonomous mobility will not achieve its real breakthrough in public transport through technical approval alone, but through people’s trust in its routine operation. A second factor comes into play once it is legally authorised. However, neither of these is sufficient for the transition to routine operation. Between technical feasibility, regulatory approval and social acceptance lies a factor that is still underestimated in many discussions about the system: trust. In public transportation in particular, the decision is not solely based on whether an autonomous system is permitted to operate. What matters is whether people are willing to use this system on a regular basis. This makes trust an operational prerequisite for…
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Vertrauen ist keine Genehmigung
Autonome Mobilität erreicht ihren eigentlichen Durchbruch im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) nicht mit der technischen Zulassung, sondern mit dem Vertrauen der Menschen in den Regelbetrieb. Einen zweiten, wenn sie rechtlich zugelassen werden. Für den Übergang in den Regelbetrieb reicht jedoch beides nicht aus. Zwischen technischer Machbarkeit, regulatorischer Zulassung und gesellschaftlicher Akzeptanz liegt ein Faktor, der in vielen Systemdiskussionen noch unterbewertet wird: Vertrauen. Gerade im öffentlichen Verkehr entscheidet nicht allein, ob ein autonomes System fahren darf. Entscheidend ist, ob Menschen bereit sind, dieses System regelmäßig zu nutzen. Damit wird Vertrauen zur operativen Voraussetzung für den Markthochlauf autonomer Mobilität. Die Bundesregierung betont in ihrer Strategie ausdrücklich, dass Akzeptanz und Vertrauen wesentliche Voraussetzungen für…
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Arnold NextG Blogspot: The Wrong KPIs Lead to the Wrong Systems
Many autonomous shuttle projects are considered successful today simply because the vehicles are running. They log test kilometers, navigate defined routes, and reliably demonstrate their driving capabilities. Yet the crucial question often remains unanswered: What does this actually say about future operations? This is precisely where a fundamental problem with many current projects begins. After all, if you only measure whether a vehicle is running, you may be missing the actual goal. Test kilometers, vehicle availability, or successfully completed demonstration runs are widely regarded as indicators of progress. The problem: These metrics say only so much about whether a demonstrator will later become a robust mobility system. After all, public…
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Arnold NextG Blogspot: Die falschen KPIs führen zu den falschen Systemen
Viele autonome Shuttle-Projekte gelten heute als Erfolg, weil die Fahrzeuge fahren. Sie absolvieren Testkilometer, meistern definierte Strecken und demonstrieren zuverlässig ihre Fahrfunktion. Die entscheidende Frage bleibt dabei oft unbeantwortet: Was sagt das eigentlich über den späteren Betrieb aus? Genau hier beginnt ein grundlegendes Problem vieler heutiger Projekte. Denn wer nur misst, ob ein Fahrzeug fährt, misst möglicherweise am eigentlichen Ziel vorbei. Testkilometer, Fahrzeugverfügbarkeit oder erfolgreich absolvierte Demonstrationsfahrten gelten vielerorts als Indikatoren für Fortschritt. Das Problem: Diese Kennzahlen sagen nur begrenzt etwas darüber aus, ob aus einem Demonstrator später ein belastbares Mobilitätssystem wird. Denn öffentliche Mobilität wird nicht eingeführt, damit Fahrzeuge autonom fahren können. Sie wird eingeführt, um Mobilität zu verbessern.…