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Institut für Gesundheitssystemforschung gegründet
Die BARMER bündelt und intensiviert ihre Aktivitäten im Bereich der Versorgungsforschung und gründet ein eigenes Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg). Das Institut verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: Zum einen sollen Defizite und Fehlentwicklungen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung gezielter aufdeckt werden. Zum anderen werden umfangreiche Datenanalysen zum Gesundheitswesen gebündelt zur Verfügung gestellt. „Das bifg als Kompetenzzentrum soll Wissenslücken schließen und objektive Antworten darauf geben, wie sich die Versorgung der Versicherten verbessern lässt. Damit nimmt die BARMER aktiv Einfluss auf die Gestaltung der Gesundheitsversorgung in Deutschland“, sagt der BARMER-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Christoph Straub. Seit vielen Jahren nehme die Kasse hier eine Vorreiterrolle ein, indem sie anonymisierte Versichertendaten für die Forschung einsetze.…
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Tag der Organspende am 6. Juni
Deutlich mehr Menschen als im Vorjahr stehen einer Organspende positiv gegenüber. In einer repräsentativen Umfrage unter rund 1.000 Versicherten der BARMER im Mai dieses Jahres erklärten 32 Prozent der Befragten, dass sie bestimmt zur Organspende bereit sind. Ein Jahr zuvor waren es mit 23 Prozent deutlich weniger. Zugleich sank die Zahl derer, die eine Organspende bestimmt ausschließen, von 16 Prozent auf neun Prozent. „Die Bewegung bei der Spendenbereitschaft ist ein positives Signal dafür, dass sich die Menschen sehr wohl mit diesem sensiblen Thema auseinandersetzen und eine Entscheidung treffen wollen“, so Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER. Organspendeskandal wirkt nach Die Umfrage zeige, dass vor allem junge Menschen zwischen 18…
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BARMER-Zahnreport 2020
Ein Drittel der Zwölfjährigen in Deutschland hat bereits Karies im bleibenden Gebiss. Bislang war man davon ausgegangen, dass sie etwa jeden Fünften betrifft. Somit wurde Karies bei Kindern deutlich unterschätzt. Das geht aus dem aktuellen BARMER-Zahnreport hervor. Demnach wurde im Jahr 2018 bereits bei 33 Prozent der Zwölfjährigen, also rund 240.000 Kindern, Karies behandelt. „Zahnpflege darf nicht erst im bleibenden Gebiss beginnen, sondern sollte schon bei den Milchzähnen zur täglichen Routine gehören. Dass hier offenbar deutliche Defizite bestehen, zeigt unser Zahnreport sehr eindrücklich. Das beste Mittel gegen Karies ist immer noch die Prävention. Dazu gehören neben der täglichen Zahnhygiene wie Zähneputzen auch die regelmäßigen Zahnarztbesuche. Doch daran scheint es zu…
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Zurück ins Fitnessstudio
Nach wochenlanger Corona-Sperre haben die ersten Fitnessstudios wieder geöffnet. Wer zum Training geht, sollte aber einige Regeln beachten, um sich vor dem Virus zu schützen und den Körper nicht zu überfordern. „Zum Training im Fitnessstudio sollte man mehrere Masken mitnehmen und sie wechseln, sobald sie feucht sind. Da man durch die Maske schlechter Luft bekommt, sollte man das Training ein wenig drosseln und sich langsam an sein Limit herantasten“, sagt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der BARMER. Für einen gesunden Sportler sei es kein Problem, wenn das Atmen durch die Schutzmaske etwas anstrengender sei. Dies könne die Atemmuskulatur sogar bis zu einem gewissen Grade trainieren und stärken. Dagegen sollten Personen, die…
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„Corona-Lotse“
Mit den ersten Lockerungen der Anti-Corona-Beschränkungen befürchten Experten einen erneuten Infektionsanstieg und ein steigendes Risiko vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen. Mit einem „Corona-Lotsen“ will die BARMER diese Menschen bestmöglich vor einer Infektion schützen. Er soll insbesondere älteren und multimorbiden Patienten individuelle Hilfen zur Prävention und zur Verrichtung des täglichen Lebens geben. „Corona-Risikopatienten brauchen Unterstützung beim Einkaufen, bei der Behandlung ihrer Krankheiten, der Medikamentenversorgung und anderen alltäglichen Verrichtungen. Sie brauchen das Gefühl, jetzt nicht allein zu sein. Wir wollen ihren Bedarf individuell ermitteln und ihnen passgenaue Hilfen anbieten. Auf diese Weise können wir das Risiko einer Corona-Infektion minimieren“, erklärte BARMER-Vorstand Dr. Mani Rafii. Dabei verfolge man das Ziel, Kontakte weitestgehend…
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Lockerung der Anti-Corona-Beschränkungen
Die BARMER ist ab dem 4. Mai auch wieder in ihren Geschäftsstellen für ihre Versicherten da. Mit der bereits in der vergangenen Woche umgesetzten Lockerung der Einschränkungen im öffentlichen Leben geht damit auch die BARMER einen ersten vorsichtigen Schritt in Richtung Normalbetrieb. „Um den Gesundheitsschutz der Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten, greifen eine Reihe strikter Sicherheitsmaßnahmen in unseren Geschäftsstellen, zu denen unter anderem der Einsatz von Schutzmasken und Plexiglasscheiben bei Beratungsgesprächen ebenso gehört wie die Einhaltung der Abstandsregelung und eine regelmäßige Händehygiene“, erklärte der Vorstandschef der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub. Angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus hatte die Kasse am 16. März ihre Geschäftsstellen geschlossen. Firmenkontakt und Herausgeber der…
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Sonnenbrandgefahr bereits im Frühling
Mit der Lockerung der Anti-Corona-Beschränkungen zieht es die Menschen wieder verstärkt ins Freie. Dabei sollte man aber nicht nur auf die gebotenen Abstands- und Kontaktregeln achten, sondern auch auf einen ausreichenden UV-Schutz. „Bereits im Frühjahr entspricht der Sonnenstand dem des Spätsommers, und Sonnenstrahlen können die winterblasse Haut besonders gefährden. Gerade wenn es noch nicht richtig warm ist, unterschätzt man deren Kraft und holt sich rasch einen Sonnenbrand. Daher sollte man sich schon jetzt schützen, wenn man für längere Zeit ins Freie geht“, sagt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. Vor allem bei Kindern sollten Eltern auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, da deren Haut dünner und empfindlicher sei als die…
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Corona-Pandemie
Durch die Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Dies geht aus einer aktuellen Analyse der BARMER hervor. Während in der 13. Kalenderwoche (24. bis 30. März) des vergangenen Jahres rund 67.000 BARMER-versicherte Arbeitnehmer krankgeschrieben waren, waren es in der 13. Kalenderwoche (22. bis 28. März) des Jahres 2020 rund 150.000 Personen. Dies entspricht einem Zuwachs um mehr als 120 Prozent. Dabei war mit über 5.500 Betroffenen tatsächlich nicht einmal jeder 25. davon an Covid-19 erkrankt. „Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf die Krankschreibungen der Arbeitnehmer. Sinnvollerweise bleiben die Menschen mit Atemwegserkrankungen jetzt eher zu Hause. Begünstigt wird dieser Effekt…
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Mehr Transparenz mit dem BARMER Kompass
Ab sofort können BARMER-Versicherte den Bearbeitungsstand ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung online verfolgen. Möglich ist das mit dem sogenannten Kompass, der Teil der BARMER-App ist. „Der BARMER Kompass ist ein Novum in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Onlinecheck ist eine große Erleichterung für unsere Versicherten, die aufgrund einer langwierigen Erkrankung Krankengeld von der BARMER erhalten“, so Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER. Allein im vergangenen Jahr habe die BARMER an rund 328.000 Versicherte nach der sechswöchigen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber Krankengeld gezahlt. Im Schnitt hätten betroffene Versicherte es 85 Tage lang bezogen. Alle Antworten zum Krankengeld an einer Stelle Der BARMER Kompass biete nicht nur einen Überblick über den Bearbeitungsstand einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und…
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BARMER: Geburtsvorbereitungskurs per Live-Video
Sich zu einem Geburtsvorbereitungskurs zu treffen, ist in Zeiten der Corona-Pandemie unmöglich. Für werdende Eltern, deren Hebamme keine Live-Videokurse anbietet, hat die BARMER eine Alternative geschaffen. Durch den BARMER-Kooperationspartner Kinderheldin werden Schwangeren und werdenden Vätern alle wichtigen Themen rund um die Geburtsvorbereitung und die Rückbildung per Live-Video vermittelt. Kurse mit individueller Betreuung für BARMER-Versicherte kostenfrei In den Geburtsvorbereitungskursen lernen die werdenden Mütter zum Beispiel Atem- und Entspannungstechniken kennen. Sie absolvieren mit Hilfe der Hebamme eine spezielle Schwangerschaftsgymnastik und bekommen nützliche Informationen rund um die Geburt. Außerdem bereiten sich die Teilnehmerinnen auf die Zeit mit ihrem Baby vor. Die Kurse finden in kleinen Gruppen mit höchstens zehn Teilnehmerinnen statt. Sie sind…