• Ausbildung / Jobs

    Lärm am Arbeitsplatz: Die unterschätzte Gefahr

    Dauerhafte Lärmbelastung kann zu irreparablen Hörschäden, Stress und Konzentrationsproblemen führen. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) erklärt, wie Unternehmen Beschäftigte aktiv schützen können. Ob in Produktionshallen, auf Baustellen, in Werkstätten oder Großraumbüros: Lärmbelastung wegen lauter Maschinen oder langer Telefonate von Kolleginnen und Kollegen gehört für viele Menschen zum Alltag. Oft nehmen sie die Geräuschkulisse gar nicht mehr bewusst wahr, weil sie ständig präsent ist. Genau das macht Lärm zu einer oft unterschätzten Gesundheitsgefahr. Denn dauerhafte Lärmbelastung kann krank machen und unumkehrbare Folgen für das ganze Leben haben: Sie reichen von verminderter Konzentration und erhöhter Stressbelastung bis hin zu permanenten Hörschäden. Auch kurzzeitige, besonders laute Geräusche können das Gehör…

  • Sicherheit

    Erste Hilfe im Betrieb: Gute Vorbereitung kann Leben retten

    Erste Hilfe endet nicht beim Verbandkasten: Unternehmen tun gut daran, eine Rettungskette für den Notfall organisieren, Beschäftigte qualifizieren und Abläufe überprüfen. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) zeigt, worauf es ankommt. Wenn im Betrieb ein medizinischer Notfall eintritt, zählt jede Minute. Entscheidend ist, dass Beschäftigte schnell handeln können und die Erste Hilfe im Unternehmen zuverlässig organisiert ist. Die BG ETEM empfiehlt Betrieben deshalb, ihre Erste-Hilfe-Organisation regelmäßig zu überprüfen und das Thema dauerhaft im Arbeitsalltag präsent zu halten. Nicht nur Arbeitsunfälle machen eine funktionierende Erste Hilfe notwendig. „Auch akute Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Notfälle treten angesichts einer älter werdenden Belegschaft häufiger auf. Unternehmen sollten deshalb sicherstellen, dass Beschäftigte wissen, wie sie…

  • Firmenintern

    Vertreterversammlung beschließt neuen Gefahrtarif

    Bei ihrer Sitzung am 26. Juni beschloss die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienzeugnisse (BG ETEM) in Hamburg einen neuen Gefahrtarif. Er ist ab dem 1. Januar 2027 gültig und wirkt sich erstmals auf die Beitragszahlung im Jahr 2028 aus. Der neue Gefahrtarif läuft bis zum 31. Dezember 2032. Der Gefahrtarif ist das zentrale Instrument, um die Beiträge zur Berufsgenossenschaft entsprechend dem Unfallrisiko abzustufen. Je weniger Kosten für Unfälle und Berufskrankheiten in einem Unternehmenszweig anfallen, desto günstiger wird der Beitrag. Spätestens alle sechs Jahre muss der Gefahrtarif überprüft und von der Selbstverwaltung der BG neu beschlossen werden. Für die Berechnung werden Unternehmen mit ähnlichen Produktionsverfahren und Unfallrisiken in Gefahrtarifstellen…

  • Ausbildung / Jobs

    KI im Arbeitsschutz: Unterstützung statt Ersatz

    Künstliche Intelligenz kann Unternehmen dabei helfen, Gefährdungen schneller zu erkennen, Unterweisungen zu verbessern und Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Fachwissen und menschliches Urteilsvermögen bleiben dabei unverzichtbar, betont die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – und damit auch den Arbeitsschutz. Immer mehr Unternehmen prüfen, wie sich digitale Werkzeuge nutzen lassen, um Informationen schneller zu finden, Prozesse zu vereinfachen oder Beschäftigte besser zu schützen. In großen Unternehmen sind KI-Anwendungen häufig schon im Einsatz. Auch für kleine und mittlere Betriebe eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten. "Insbesondere wenn es um Bürokratieabbau geht und darum, Unternehmen einen möglichst einen niederschwelligen Zugang zum Arbeitsschutz zu ermöglichen, sehe ich deutliches Potenzial", sagt…

  • Ausbildung / Jobs

    Mitgliedsunternehmen der BG ETEM zahlen weniger

    Der Vorstand der BG ETEM hat in seiner Sitzung am 13. Mai den Beitragsfuß von 2,80 auf 2,77 gesenkt. Damit sinkt der durchschnittliche Beitrag der Betriebe von 77 auf 76 Cent je 100 Euro von dem Betrieb an die Beschäftigten gezahlter Lohnsumme. „Wir können den Beitrag zum fünften Mal in Folge senken“, freut sich Hans-Peter Kern, Vorstandsvorsitzender der BG ETEM. „Das ist zum einen das Ergebnis einer vorausschauenden Finanzplanung und zum anderen ein Erfolg der erheblichen Präventionsanstrengungen unserer Mitgliedsunternehmen“, so Kern. Er unterstreicht: „Prävention zahlt sich aus.“ „Angesichts wachsender Herausforderungen für unsere Wirtschaft ist es ein sehr positives Signal, dass der Mitgliedsbeitrag erneut sinken kann.“ erklärt Franz Donner, alternierender Vorstandsvorsitzender…

  • Ausbildung / Jobs

    Fachkräfte halten und Vielfalt nutzen

    Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen bringen Erfahrung, Fachwissen und Perspektiven in Unternehmen ein. Damit Inklusion im Arbeitsalltag gelingt, braucht es passende Rahmenbedingungen, Offenheit und individuelle Lösungen. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) zeigt, worauf es dabei ankommt. Inklusion ist mehr als Barrierefreiheit. Sie bedeutet, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen selbstverständlich mitarbeiten können. Die BG ETEM weist darauf hin, dass von gelungener Inklusion im Betrieb alle profitieren: Beschäftigte mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen selbst – und ganze Unternehmen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels lohnt es sich, vorhandene Potenziale zu nutzen und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb zu halten – auch dann, wenn sie…

  • Ausbildung / Jobs

    Hektische Vorgesetzte sind gefährlich

    Bei Arbeiten in der Höhe wird Hektik schnell zur Gefahr. Warum Zeitdruck das Unfallrisiko erhöht und wie Planung, Teamarbeit und bewusstes Tempo für mehr Sicherheit sorgen, zeigt eine neue Folge des Podcasts „Ganz sicher“ der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). „Wenn’s schnell gehen soll, mach langsam.“ – Was zunächst widersprüchlich klingt, beschreibt einen zentralen Grundsatz für sicheres und gesundes Arbeiten. Denn Zeitdruck ist ein wesentlicher Risikofaktor. Darauf weist die BG ETEM hin. Wenn Führungskräfte Stress und Hektik verbreiten, steigt die Fehleranfälligkeit im Team. Selbst erfahrene Beschäftigte können dann grundlegende Sicherheitsmaßnahmen übersehen oder wichtige Zwischenschritte auslassen. Die möglichen Folgen: Unfälle und Verletzungen. Deshalb gilt: vorausschauend planen und im Zweifel…

  • Ausbildung / Jobs

    Superkraft für Unternehmen: von Stuntleuten lernen

    Wie Stuntteams Risiken managen, kann Unternehmen wertvolle Impulse für Arbeitsschutz und Risikokompetenz geben. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) erklärt, wie sich Prinzipien aus der Filmwelt auf den Arbeitsalltag übertragen lassen. Stunts sehen spektakulär und spontan aus. Doch hinter jeder scheinbar waghalsigen Aktion stecken sorgfältige Planung, Teamvertrauen und kontinuierliche Risikobewertung. Viele Prinzipien von Stuntteams ließen sich auf den Arbeitsalltag in Unternehmen übertragen – und das stärke die betriebliche Sicherheitskultur, sagt Holger Schumacher, Stuntkoordinator und als „RiskBuster“ in vielen Filmen der BG ETEM zu sehen. „Es geht nicht nur darum, sichere Systeme zu schaffen, sondern auch die Menschen darin fit zu machen“, sagt Schumacher. Das bedeutet: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter…

  • Ausbildung / Jobs

    Sicherheitsbeauftragte: Kommunikation ist entscheidend für ihre Wirksamkeit

    Sicherheitsbeauftragte sind nah dran am Arbeitsalltag – aber ohne Weisungsbefugnis. Die BG ETEM erklärt, wie sie trotzdem wirksam für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit eintreten können und warum Führungskräfte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Sicherheitsbeauftragte sind ein fester Bestandteil des Arbeitsschutzes: In Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten unterstützen sie ehrenamtlich die Unternehmensleitung und Führungskräfte, erkennen Gefährdungen frühzeitig und sprechen Kolleginnen und Kollegen auf sicheres Verhalten an. Ihre besondere Stärke ist die Nähe zum Arbeitsalltag, weil sie aus der Mitte der Belegschaft heraus agieren. Gleichzeitig fehlt ihnen formale Autorität – eine Herausforderung. Umso wichtiger ist Kommunikation. Sie ist für Sicherheitsbeauftragte das zentrale Werkzeug, um Einfluss zu nehmen, ins Gespräch zu…

  • Ausbildung / Jobs

    Motivation als Schlüssel für wirksamen Arbeitsschutz

    Um sicheres Verhalten im Unternehmen zu verankern, braucht es mehr als Regeln und Unterweisungen: Motivation, Beteiligung und Anerkennung von Beschäftigten spielen eine zentrale Rolle, erklärt die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Häufig sind es Routinen, Zeitdruck oder unterschätzte Risiken, die zu gefährlichen Situationen oder Unfällen am Arbeitsplatz führen. Gerade deshalb ist Prävention entscheidend. "Ein moderner Arbeitsschutz setzt darauf, Beschäftigte aktiv einzubinden und ihr sicherheitsgerechtes Verhalten wertzuschätzen", sagt Frank Göller, Präventionsleiter der BG ETEM. Vision einer unfallfreien Welt Wenn Beschäftigte aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer beruflich bedingten Erkrankung ausfallen, verursacht das für Unternehmen hohe Kosten: Sie müssen zum Beispiel Produktionsausfälle hinnehmen und fehlendes Personal kompensieren. Zusätzlich entstehen langfristige wirtschaftliche…