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    Schritt 5: Kosten & Gebühren vergleichen

    Ein oft unterschätzter Faktor bei der Geldanlage sind die Nebenkosten, die bei Investments anfallen. Dazu gehören auch die Transaktions- und Depotgebühren, die Ihre Bank oder Ihr Online-Broker Ihnen in Rechnung stellt. Deshalb sollten Sie prüfen, ob sich vielleicht nicht ein anderer (kostengünstigerer) Broker findet, über den Sie Ihre Wertpapiere handeln können. Die Frage „Welcher Broker ist der Beste?“ muss am Ende jeder für sich beantworten. Sie sollten sich grundsätzlich auf den Broker konzentrieren, der gut zu Ihnen passt. Fragen wie „Wie viel Trades pro Monat mache ich?“ oder „Wie viel Kapital setze ich ein?“ spielen eine wichtige Rolle. Biallo-Tipp: Welches Depot passt zu Ihrer Anlagestrategie? Der Depot-Vergleich von biallo.de zeigt…

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    Schritt 4: Die eigenen Sparziele hinterfragen

    Beim Depotcheck geht es aber nicht darum, jedes Jahr stur nach der gleichen Strategie zu verfahren. Ist Ihr Aktienanteil im Portfolio durch eine gute Performance dieser Anlageklasse deutlich angewachsen und Sie erwarten für das kommende Jahr weiterhin eine starke Wertentwicklung? Womöglich möchten Sie daher Ihre Strategie ändern und sich im neuen Jahr noch stärker auf Aktien konzentrieren. Dann können Sie womöglich auch auf das Rebalancing verzichten. Oder haben sich Ihre Sparziele geändert? Angenommen, Ihr Depot ist sehr offensiv ausgerichtet, etwa durch einen hohen Anteil von Aktien- und Rohstoff-Positionen. Jetzt wollen Sie das Anlagerisiko jedoch reduzieren. Vielleicht weil 2025 größere Anschaffungen anstehen oder Sie planen, einen großen Teil des investierten Kapitals…

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    Schritt 3: Rebalancing – das Depot ins Gleichgewicht bringen

    Eine der ältesten Depot-Weisheiten ist: „Nicht alle Eier in einen Korb legen“. Denn fällt der Korb auf den Boden, könnten alle „Eier“ – sprich alle Vermögenswerte – zu Schaden kommen. Ein Portfolio ausgewogen zu gestalten, heißt daher auch, in verschiedene Werte zu investieren, die sich unabhängig voneinander entwickeln. Sonst können Klumpenrisiken entstehen. Ein Zauberwort beim Depotcheck heißt deshalb „Rebalancing“: Das Portfolio soll möglichst „ausbalanciert“ sein. Dabei werden Positionen, die besonders stark an Gewicht im Depot gewonnen haben, anteilig verkauft und Positionen, die an Gewicht gewonnen haben, zugekauft. So stellen Sie die ursprüngliche Verteilung Ihres Portfolios und damit das gewünschte Rendite-Risiko-Profil wieder her. Ein einfaches Beispiel: Sie haben zu Jahresbeginn 10.000…

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    Schritt 2: Gewinnbringer kritisch unter die Lupe nehmen

    Viel mehr Spaß als Verluste zu überprüfen macht es, sich die Positionen anzuschauen, die nach zwölf Monaten Gewinne erzielt haben. Aber auch hier kann ein kritischer Blick hilfreich sein. Sie sollten die Renditen stets in Relation zur Marktentwicklung betrachten. Ein Beispiel: Sie haben mehrere Aktien von verschiedenen Unternehmen gekauft, die im DAX gelistet sind. Die Titel haben eine maximale Jahresperformance von drei Prozent erzielt. Vergleichen Sie die Entwicklung mit der DAX-Performance! Stellt sich dabei heraus, dass der Index deutlich besser gelaufen ist – beispielsweise mit einem Plus von zehn Prozent –, stellt sich die Frage, ob vielleicht andere Aktien eine bessere Wahl gewesen wären oder gleich ein ETF auf den…

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    Schritt 1: Verlustbringer rechtzeitig verkaufen

    Eine schlechte Angewohnheit vieler Anleger ist es, einzelne Positionen, mit denen sie Verluste erleiden, nicht abzustoßen – in der Hoffnung, dass sie irgendwann wieder in die Gewinnzone kommen. Die einfache Prozentrechnung macht klar, dass diese Haltung schnell dazu führt, die Realität auszublenden. Wenn Sie zum Beispiel mit einer Aktie 50 Prozent im Minus sind, muss das Papier von diesem niedrigeren Niveau aus wieder 100 Prozent steigen, damit Sie bei „Null“ sind. Beispiel: Die gekaufte Aktie stand zu Jahresbeginn bei 100 Euro. Am Jahresende notiert sie nur noch bei 50 Euro. Jetzt muss der Titel um 100 Prozent (50 Euro) zulegen, um wieder 100 Euro zu erreichen. Grundsätzlich ist es sinnvoll,…

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    So optimieren Sie in sieben Schritten Ihre Geldanlage

    Nicht jeder Anleger hat Zeit und Lust, sich ständig seine Depot-Positionen anzusehen. Dies ist auch gar nicht nötig – zumindest dann nicht, wenn Ihre Investments längerfristig ausgerichtet sind. Dennoch sollten Sie hin und wieder einen Blick auf Ihre Anlagen werfen und abwägen, ob Sie Ihre Positionen verändern möchten. Ein regelmäßiger Depotcheck ist wichtig. Am besten, Sie führen ihn jedes Jahr zur gleichen Zeit durch, zum Beispiel immer zum Jahresanfang. Wichtig ist, dass Sie sich den geplanten Termin im Kalender rot anstreichen, damit Sie es nicht vergessen. Eigentlich ist das mit dem Depotcheck ganz einfach. Sie müssen sich nur die richtigen Fragen stellen. Etwa: Welche Positionen meines Portfolios sind wie gelaufen?…

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    Heiraten wegen der Steuern – wann lohnt sich das besonders?

    Romantisch ist es nicht unbedingt, wegen der Steuern zu heiraten. Finanziell sinnvoll ist es in bestimmten Konstellationen durchaus. In folgenden Fällen fahren Sie mit dem Ja-Wort steuerlich günstiger – und können sich das ein oder andere romantische Extra zusätzlich gönnen: Bei größerem Vermögen: Der Erbschafts- und Schenkungsteuerfreibetrag steigt durch die Heirat von 20.000 auf 500.000 Euro Bei größerem Gehaltsunterschied profitieren Sie vom Ehegattensplitting Wenn ein Partner hohe Kapitalerträge hat und der andere nicht (durch Ausschöpfen des nicht genutzten Sparerfreibetrags) Abgesehen von diesen steuerlichen Vorteilen sichern Sie sich gegenseitig durch spätere Ansprüche aus der gesetzlichen und privaten Rente ab – Stichwort Witwen- beziehungsweise Witwerrente. Hinzu kommt der Vorteil der kostenlosen Familienversicherung…

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    Ehe und Steuern: Was gilt beim Vererben?

    Insbesondere bei größerem Vermögen ist es ratsam, dass Sie sich gemeinsam mit dem Thema Erbschaftsteuer auseinandersetzen. Steuerlich werden Erbschaften und Schenkungen gleich behandelt, es gelten also identische Freibeträge und Steuersätze. Ehe und Steuern: Wie hoch ist der Erbschaftsteuerfreibetrag? Wie bei Schenkungen liegt der Freibetrag für Ehepaare bei 500.000 Euro. Hinzu kommt, dass Sie das gemeinsam genutzte Eigenheim steuerfrei erhalten, wenn Sie weitere zehn Jahre darin wohnen bleiben und Ihr Ehegatte bis zu seinem Tod darin gewohnt hat oder im Pflegeheim lebte. In welcher Höhe Erbschaftsteuer fällig wird, hängt von der Summe ab, die vererbt wird: Für Ehegatten gilt hierfür die Steuerklasse 1. Ehe und Steuern: Wie hoch ist der Erbschaftsteuersatz?…

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    Die verschiedenen Wege in die Teilzeit

    Deutschland redet über vieles – derzeit auch über Teilzeit. Worum geht es in dieser Debatte eigentlich? Und welche Arbeitszeitrechte haben Arbeitnehmer?   „Damit die Arbeit zum Leben passt.“ So bewarb die damalige schwarz-rote Koalition 2019 die neue Brückenteilzeit. Heute wird über die inzwischen rund 40 Prozent Teilzeitbeschäftigten im Land deutlich kontroverser gesprochen. Auf eine „Lifestyle-Teilzeit“ solle es keinen Rechtsanspruch geben, fordert etwa der Wirtschaftsflügel der CDU.  Ein generelles Recht auf Teilzeit existiert in Deutschland nicht. Arbeitszeit wird grundsätzlich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber frei vereinbart. Doch es gibt gesetzliche Regelungen, wann Beschäftigte kürzertreten dürfen – also ihre Wochenstunden reduzieren können, meist mit entsprechend niedrigerem Einkommen. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Varianten ohne Begründungspflicht: die Brückenteilzeit und…

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    Ehe und Steuern: Was gilt bei Schenkungen? Wo lauern Steuerfallen?

    Viele Ehepaare ahnen oft gar nicht, dass sie mitunter Schenkungen untereinander vornehmen. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Sie Schenkungsteuer zahlen müssen. Dazu kommt es, wenn der Freibetrag von 500.000 Euro innerhalb von zehn Jahren überschritten wird. Beläuft sich Ihr Vermögen und das Ihres Ehepartners auf geringere Summen, ist Sorgfalt beim Umgang mit größeren Transaktionen zwischen Ihnen und Ihrem Ehegatten geboten. Biallo-Tipp: Mit dem Biallo Schenkungsteuerrechner können Sie durchspielen, welche Schenkungsteuer für bestimmte Vermögensübertragungen anfallen würde. Folgende Konstellationen können je nach Größenordnung der Beträge in puncto Schenkungsteuer das Finanzamt auf den Plan rufen: Gemeinschaftskonto, das auch für den Vermögensaufbau genutzt wird: Viele Ehepaare wählen für die alltäglichen Ausgaben…

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