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Was Sie über Vermittlungsagenturen wissen sollten
Vermittlung Arbeitgeber-Modell Rekrutierung, Organisation, Abrechnung – rund um die Beschäftigung osteuropäischer Betreuungskräfte ist ein riesiger Markt für sogenannte Vermittlungsagenturen entstanden, die deutsche Haushalte dabei unterstützen, eine Helferin aus Osteuropa zu beschäftigen. Die meisten dieser Vermittlungsagenturen vermitteln Betreuungskräfte nach dem Modell Entsendung. Eine Ausnahme bilden die beiden Vermittlungsstellen unter dem Dach der Wohlfahrtsverbände: CariFair der Caritas und FairCare der Diakonie. Sie unterstützen deutsche Haushalte dabei, das Arbeitgebermodell umzusetzen, nicht zuletzt deshalb, weil es legal zu gestalten ist. CariFair Hinter der Initiative Carifair steht der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. CariFair vermittelt selbst Haushaltshilfen und agiert damit als Vermittlungsagentur. Die Haushaltshilfen kommen vor allem aus Polen. CariFair begleitet die Familien…
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So viel kostet eine Betreuung durch eine ausländische Hilfskraft
So viel kostet das Arbeitgebermodell Wenn Sie selbst Arbeitgeber werden, ist Lohn zu zahlen, ebenso Sozialversicherungsbeiträge und auch Steuern sind abzuführen. Hinzu kommt eine gesetzliche Unfallversicherung und Ausgaben für Kost und Logis. So setzen sich die Kosten zusammen Lohn: Als Lohn steht der Haushaltshilfe der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro zu. Das ist aber das absolute Minimum. Einige Vermittlungsagenturen (siehe Abschnitt unten) bezahlen mehr. FairCare unter dem Dach der Diakonie bezahlt zum Beispiel 14,50 Euro. Sozialabgaben und Co: Zusätzlich sind Sozialabgaben zu leisten. Welche, das zeigt die Tabelle 1. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Sozialversicherungsbeiträge. Den Arbeitnehmeranteil darf der Arbeitgeber vom Lohn einbehalten. Die Beiträge muss der Arbeitgeber…
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Ausländische Hilfskraft legal beschäftigen
Wenn Sie eine Betreuungskraft aus Osteuropa im eigenen Haushalt beschäftigen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass das Beschäftigungsverhältnis legal ist. Es haben sich auf dem Markt zwei Modelle etabliert – das sogenannte Arbeitgebermodell und das Entsendemodell. Beide bringen Vor- und Nachteile mit sich. Lesen Sie im folgenden Abschnitt, was Sie dazu beachten müssen. So funktioniert das Arbeitgebermodell Bei diesem Modell wird die pflegebedürftige Person beziehungsweise ein Angehöriger selbst zum Arbeitgeber. Das heißt, Sie stellen die Haushaltshilfe im eigenen Haushalt an. Der Vorteil dieser Variante ist, dass das Arbeitsverhältnis gut legal zu gestalten ist. Ellen Tenkamp von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht soweit, zu sagen, dass es das einzige Modell ist, das wirklich…
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Bevor die Haushaltshilfe zu Hause einzieht: Das sind wichtige Aspekte, die Sie bedenken müssen
Bevor die Haushaltshilfe zu Hause einzieht: Das sind wichtige Aspekte, die Sie bedenken müssen Wann ist eine ausländische Betreuungskraft die richtige Wahl, um die Pflege eines Angehörigen zu Hause zu organisieren? Viele Aspekte spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle. Pflegebedürftigkeit: Die Art der Pflegebedürftigkeit ist entscheidend dafür, ob eine Betreuung zu Hause zu leisten ist. Dieses Modell eignet sich oft dann besonders, wenn die zu pflegende Person körperlich nicht allzu sehr eingeschränkt ist, aber zum Beispiel wegen einer beginnenden Demenz ein höheres Maß an Betreuung benötigt. Eine weit vorangeschrittene Demenz hingegen, bei der Betroffene dazu neigen, wegzulaufen oder auch aggressiv zu werden, ist meist ein Grund, eine Betreuung zu Hause…
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„24-Stunden-Pflege durch polnische Pflegekräfte“ – wie geht das?
„24-Stunden-Pflege durch polnische Pflegekräfte“ – das sind die klassischen Schlagworte, mit denen viele Anbieter im Internet die Helferinnen aus Osteuropa anpreisen. In dem Satz stecken gleich zwei Irrtümer: „24-Stunden-Pflege“ und „Pflegekraft“. Warum das so ist, erklären wir Ihnen hier: Helferinnen aus Osteuropa: Diese Tätigkeiten sind erlaubt Die Hilfskräfte aus Osteuropa sind tatsächlich keine professionellen Pflegekräfte. Sie dürfen zwar pflegerische Alltagstätigkeiten ausüben, einen ambulanten Pflegedienst dürfen und können sie jedoch nicht ersetzen. Die meisten haben auch gar keine Ausbildung dafür. Im Zentrum der Tätigkeit stehen Hausarbeiten wie Einkaufen, Kochen, Aufräumen und Putzen. Darüber hinaus sind zusätzlich sogenannte pflegerische Alltagshilfen erlaubt. Also alles, wofür keine pflegerische Ausbildung nötig ist. Dazu gehören Hilfeleistungen…
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Im Trend: Bausparen für die energetische Sanierung
Angesichts der enorm gestiegenen Energiepreise rückt die Notwendigkeit, das Eigenheim energetisch auf Vordermann zu bringen, bei vielen Immobilienbesitzern immer mehr in den Vordergrund. Doch eine energetische Sanierung wie die Wärmedämmung der Gebäudehülle oder der Austausch der Heizung kann teuer werden. Die wenigsten können eine solche Baumaßnahme mit dem Geld auf dem Konto bezahlen. Und genau für diesen Zweck bietet sich ebenfalls der Abschluss eines Bausparvertrags an. Denn der Immobilieneigentümer spart Kapital an und erhält zum Sanierungszeitpunkt ein günstiges Darlehen. Für Sanierer bietet das Bausparen aber noch weitere Pluspunkte: Vorteil 1: Bei Energiesparmaßnahmen an Immobilien liegt der Finanzierungsbedarf normalerweise zwischen 15.000 und 50.000 Euro. Für einen Baukredit sind das sehr kleine…
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Mit dem Bausparvertrag Top-Zinsen für die Anschlussfinanzierung sichern
Der Abschluss eines Bausparvertrags kann in jeder Phase des Immobilienkaufs oder Hausbaus sinnvoll sein – auch mit Blick auf eine anstehende Anschlussfinanzierung. Die Idee dahinter: Mit dem Bausparvertrag wird nach Ablauf der meist zehn- oder 15-jährigen Zinsbindung eines bestehenden Immobiliendarlehens die Restschuld ganz oder teilweise getilgt. Der Bausparer sichert sich auf diese Weise frühzeitig günstige Bauspardarlehenszinsen. Immobilieneigentümer können so ihre Anschlussfinanzierung bis zu 15 Jahre im Voraus planen. Das ist weit langfristiger als es mit einem Forward-Darlehen möglich wäre. Denn Forward-Darlehen können maximal 60 Monate im Vorhinein abgeschlossen werden. Zuteilungsreife beachten – das Timing ist wichtig Doch das Modell funktioniert nur, wenn der Bausparvertrag im Vorfeld genau austariert wurde. Wichtig…
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Für wen eignet sich ein Bausparvertrag?
Klassischerweise schließt man einen Bausparvertrag mit dem Wunsch ab, sich später Wohneigentum anschaffen zu wollen. Durch die regelmäßigen Sparraten schafft man einen Kapitalstock, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Das in einem Bausparvertrag angesparte Vermögen kann später als Eigenkapital angerechnet werden. Und je mehr Eigenkapital Immobilienkäufer mitbringen, desto günstigere Kreditkonditionen können sie von Banken und Finanzdienstleistern erwarten. Bausparvertrag zur Immobilienfinanzierung Da Bausparverträge größtenteils lediglich über Bausparsummen von einigen Zehntausend Euro abgeschlossen werden, lässt sich mit ihnen meist nicht die gesamte für die Immobilienfinanzierung benötigte Kreditsumme abdecken. So bilden Bausparverträge oft nur einen Teil der Finanzierung. Häufig kommen zusätzlich noch ein Annuitätendarlehen und/oder ein KfW-Förderdarlehen zum Einsatz. Einen Bausparvertrag in eine…
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Diese Fördergelder gibt es fürs Bausparen
Neben sicheren Zinsen bietet das Bausparen einen weiteren wichtigen Pluspunkt: Der Staat fördert es in Form von Prämien oder Zulagen. Denn ursprünglich war das Bausparen dazu gedacht, Menschen mit geringerem Einkommen und wenig Eigenkapital zu einer eigenen Immobilie zu verhelfen. So fördert der Staat das Bausparen: Riester-Bausparen (Wohn-Riester) Riester-Förderberechtigte können jährlich eine staatliche Zulage von maximal 175 Euro auf einen Riester-Bausparvertrag einzahlen. Zusätzlich gibt es eine Kinderzulage von 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, und 300 Euro für jüngere Kinder. Die Kinderzulage erhalten Sie, solange Sie Kindergeld für das Kind bekommen. Um die volle Zulagenhöhe zu erhalten, müssen jährlich vier Prozent des im Vorjahr erzielten Bruttoeinkommens abzüglich…
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Zinssicherheit bis zur letzten Rate
Das Besondere beim Bausparen ist also, dass der klassische Vertrag Zinssicherheit über die gesamte Laufzeit bietet. Denn bereits bei Vertragsschluss steht fest, welche Guthabenzinsen es während des Ansparens gibt und welche Darlehenszinsen auf das spätere Bauspardarlehen anfallen. Bausparverträge zählen damit zu den sichersten Anlage- und Finanzierungsformen überhaupt. Weil die Darlehen aus den Einnahmen des Bausparkollektivs bedient werden, besteht im Grunde auch kein Liquiditätsrisiko. Über die gesetzliche Einlagensicherung sind Bausparguthaben außerdem bis zu 100.000 Euro bei einer Pleite der Bausparkasse abgesichert. Biallo-Tipp: Wer einen Bausparvertrag abschließt, sollte nicht vergessen, einen Freistellungsauftrag für die Zinseinkünfte in der Ansparphase zu stellen. Denn bei den Zinseinkünften handelt es sich um Kapitalerträge, auf die Abgeltungsteuer…