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Biotopverbund und extensive Grünlandnutzung in der thüringischen Rhön – Zukunftsmodelle für Mensch und Natur
Zum Beginn des Umsetzungsprojekts „Thüringer Kuppenrhön II“ besucht die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn den Erinnerungsort „Point Alpha“ bei Geisa an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ziel des Projektes ist es, den Biotopverbund am Grünen Band weiter zu stärken sowie wertvolle und typische Lebensräume der thüringischen Rhön zu erhalten, nachhaltig zu entwickeln und miteinander zu vernetzen. Das Vorhaben soll zudem dazu beitragen, naturverträgliche und nachhaltige Bewirtschaftungskonzepte für die Landwirtinnen und Landwirte vor Ort zu entwickeln. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben im Programm „chance.natur“ mit 7,6 Millionen Euro. Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn: „Dieses Projekt sichert nicht nur wertvolle Lebensräume für viele seltene Tiere und Pflanzen, sondern es leistet damit auch einen wichtigen Beitrag,…
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Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen: Neues Naturschutzgroßprojekt startet
Anlässlich des Beginns des Naturschutzgroßprojekts „Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen“ besucht die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums Bettina Hagedorn das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth am Grünen Band. Ziele des Projektes sind es, den länderübergreifenden Biotopverbund entlang und ausgehend vom Grünen Band ökologisch zu stärken und Naturschutz und Deutsch-Deutsche Geschichte gemeinsam erlebbar zu machen. Die Bundesregierung fördert das Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms „chance.natur“ mit 813.000 Euro. Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn: „Dieses Projekt steht beispielhaft für die enge Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement der drei Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen, dem Bund und dem BUND für das Grüne Band. Hier entstehen zusammenhängende Lebensräume, in denen nicht nur Tiere und Pflanzen…
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Moore, Auen und Feuchtwiesen als Alleskönner bei Hitze und Trockenheit
Im Jahr 1976 hat Deutschland die internationale Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) ratifiziert. Damit hat sich Deutschland neben heute weiteren 171 Staaten dazu verpflichtet, Feuchtgebiete zu schützen, wiederherzustellen und nachhaltig zu nutzen. Anlässlich dieses 50-jährigen Jubiläums hat die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter heute eine Festveranstaltung in Konstanz, gemeinsam mit der baden-württembergischen Umweltministerin Thekla Walker und dem Konstanzer Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Die Veranstaltung wird eine Plattform für den fachlichen Austausch zu aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Handlungsansätzen bieten eröffnet. Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: „Angesichts der derzeitigen Hitzewelle und Trockenheit wird uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig Moore, Auen oder andere Feuchtgebiete für uns sind: Sie halten Wasser in der Landschaft und schützen uns damit…
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Fischsterben in der Oder: Wissenschaftler empfehlen mehr Renaturierung und weniger Salzgehalt
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute in Schwedt/Oder die Ergebnisse des „Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder“ entgegengenommen. Das Bundesumweltministerium hatte das Programm nach dem massenhaften Fischsterben vom Sommer 2022 ins Leben gerufen. Die Ergebnisse des Vorhabens zeigen, wie Klimawandel und menschliche Eingriffe die Oder belasten, und welche Maßnahmen jetzt notwendig sind. Dazu untersuchte ein Forschungsteam unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei die Ursachen der toxischen Algenblüte, die damals zu der Umweltkatastrophe führten, die ökologischen Folgen sowie die Regeneration des Fluss-Auen-Ökosystems in Deutschland. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Umweltkatastrophe in der Oder im Sommer 2022 hat gezeigt,…
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Ausgezeichnete Naturfotografien im Bundesamt für Naturschutz
In der neu umgestalteten Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ist bis zum 30. September 2026 eine Ausstellung zu sehen, bei der eine Auswahl von Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert wird. Das Spektrum der insgesamt 48 präsentierten Bilder ist breit und dokumentiert die Schönheit und Verletzlichkeit von Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen in aller Welt. „Überwältigend. Mit diesem Begriff lässt sich die fotografische Qualität der Bilder und die Vielfalt der Motive beschreiben“, so BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm. „Naturfotografien wecken Emotionen, im positiven und im negativen Sinne. Sie sind – wenn sie von den Fotografinnen und Fotografen sorgsam und mit Respekt vor der Natur gemacht werden –…
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Nationales Artenhilfsprogramm: Neue Projekte stärken bedrohte Arten
Im Nationalen Artenhilfsprogramm sind erste Projekte gestartet, die auch durch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden. Seit März können diese Mittel zusätzlich eingesetzt werden. Zu den geförderten Vorhaben zählen unter anderem Projekte zum Schutz des Großen Abendseglers und weiteren Fledermausarten, der Großtrappe und des Kiebitzes. Artenhilfsprogramme zielen darauf ab, den Erhaltungszustand gefährdeter Arten zu verbessern sowie ihre Lebensräume langfristig aufzuwerten und besser zu vernetzen. Besonders im Fokus stehen dabei Arten, die durch den Ausbau erneuerbarer Energien unter Druck geraten. Neben Haushaltsmitteln des Bundesumweltministeriums stehen nun auch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien für die Projektförderung zur Verfügung. Dabei handelt es sich um…
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Rote Liste: Wichtige Bewohner unserer Böden bedroht?
Die Mehrzahl der in Deutschland vorkommenden Hundertfüßer und Doppelfüßer gilt derzeit als „Ungefährdet“. Diese positive Nachricht darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass 42 der insgesamt 182 in Deutschland etablierten einheimischen Arten und Unterarten ausgestorben, bestandsgefährdet oder extrem selten sind. Das zeigt die neue Rote Liste der Hundertfüßer und Doppelfüßer, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht hat. So ist beispielsweise der erst kürzlich in Deutschland wiederentdeckte Meeres-Hundertfüßer (Strigamia maritima) vom Aussterben bedroht. Hundertfüßer und Doppelfüßer sind oft übersehene, aber bodenökologisch bedeutsame Organismengruppen. Während Hundertfüßer als Räuber die Bestände von kleinen Beutetieren in der Bodenstreu regulieren, tragen Doppelfüßer als wichtige Zersetzer maßgeblich zum Abbau organischer…
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Naturschutzgroßprojekt Mittelelbe–Schwarze Elster startet in die zweite Phase
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute das Naturschutzgroßprojekt „Mittelelbe-Schwarze Elster II“ bei Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt besucht. In dem Auengebiet soll in den kommenden zehn Jahren unter anderem der Altarm „Alte Elbe Bösewig“ wieder an die Elbe angebunden werden. So kann der Auenzustand verbessert und artenreiches Auengrünland wiederhergestellt werden, der Biotopverbund wird gefördert und der Wasserrückhalt in den Auen wird gestärkt. Außerdem bieten naturnahe Auen ein besonderes Naturerlebnis. Die zweite Phase des Projekts wird über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit rund 56 Millionen Euro gefördert. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Intakte Auen sind überlebenswichtig für viele Tierarten, aber sie tun auch uns Menschen gut. Hier kann man die Schönheit der Natur unmittelbar…
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38. Deutscher Naturschutztag
Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) ist heute in Berlin feierlich eröffnet worden. Noch bis zum Freitag treffen sich im Henry-Ford-Bau der Freien Universität 1.600 Teilnehmende und über 150 Expertinnen und Experten, um sich beim größten Naturschutzkongress im deutschsprachigen Raum auszutauschen. Der DNT findet alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt. Veranstalter sind der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und in diesem Jahr die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Im Mittelpunkt des Fachkongresses unter dem diesjährigen Motto “Natur, Mensch, Zukunft“ stehen die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die unsere planetare Zukunft entscheidend beeinflussen. Thematisiert werden unter anderem sowohl…
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Sperrfrist 15:00 Uhr: Gesunde Bäche, Moore und Bergwiesen im Thüringer Wald – für Wasserhaushalt und Klimaschutz
Anlässlich des Beginns der konkreten Umsetzung des Naturschutzgroßprojekts „Bäche, Moore und Bergwiesen im Thüringer Wald“ besucht Bundesumweltminister Carsten Schneider dort den Ort Rennsteig bei Schmiedefeld. Ziel des Projektes ist es, den typischen Biotopverbund von Bächen, Mooren und Bergwiesen im Herzen des Thüringer Waldes ökologisch zu stärken, den Wasserrückhalt in der Region zu fördern und so auch das identitätsstiftende Landschaftsbild zu erhalten. Die Maßnahmen dienen damit nicht nur den besonderen Arten in der Region, sondern auch dem Klimaschutz und der Anpassung an die steigenden Temperaturen. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben im Programm „chance.natur“ mit 7,8 Millionen Euro. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Dieses Projekt wird dem Thüringer Wald gut tun und es zahlt…