• Energie- / Umwelttechnik

    Für Stadtnatur und Klimaschutz: ANK-Naturschutzgroßprojekt in Dresden

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute in Dresden den Förderbescheid für ein Naturschutzgroßprojekt überreicht, das Gebiete in der Stadt Dresden und am Stadtrand attraktiver macht für Mensch und Natur. Offene Flächen wie Streuobstwiesen, Weiden oder Grünlandbereiche sind unverzichtbar: Sie sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, machen die Städte widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise und bieten den Menschen wertvolle Naherholung. Im ANK-Naturschutzgroßprojekt „DresdenNATUR“ setzt sich die Landeshauptstadt Dresden nun für den Schutz und die Förderung von biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen ein und entwickelt Maßnahmen für den Erhalt naturnaher Offenlandflächen. Die Nutzung von Synergieeffekten von Naturschutz, Klimaschutz, Klimaanpassung und Bodenschutz sind dabei Bestandteil des Projektes. Gefördert wird das Vorhaben im Aktionsprogramm…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Rote Liste: Rund ein Drittel der Heuschrecken bestandsgefährdet

    Rund ein Drittel der Heuschrecken- und Fangschreckenarten Deutschlands gilt als bestandsgefährdet. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) gemeinsam veröffentlicht haben. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer: Die Steppen-Beißschrecke muss mittlerweile als verschollen angesehen werden. Der bisher ungefährdete Feld-Grashüpfer steht jetzt auf der Vorwarnliste, ihm macht der Verlust seines Lebensraumes – geeignete Wegränder, Feldraine, Randstreifen – zu schaffen. Wärmeliebende Arten wie beispielsweise die Europäische Gottesanbeterin profitieren vom Klimawandel, sie breitet sich in Deutschland weiter aus. Der Lebensraum des Sumpfgrashüpfers hingegen ist aufgrund der vermehrten sommerlichen Dürreperioden durch den Klimawandel, aber auch durch Einsatz von Entwässerungssystemen, stark geschrumpft. Einige seiner Populationen sind…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke eröffnet KlimaWildnisZentrale in Berlin

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute in Berlin die neu ins Leben gerufene KlimaWildnisZentrale mit einer symbolischen Schlüsselübergabe eröffnet. Die KlimaWildnisZentrale unterstützt die Bundesregierung und Akteure deutschlandweit bei der Umsetzung von Fördermaßnahmen im Bereich der Wildnispolitik. In Berlin sind seit Februar 2024 sechs Mitarbeiter*innen in der neuen Servicestelle tätig, um alle Wildnisakteure miteinander zu vernetzen und kompetente Beratung sowie Unterstützung in die Fläche zu bringen. Damit startet ein weiteres Projekt aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) der Bundesregierung. Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „In Wildnisgebieten geben wir der Natur Raum und Zeit, um sich aus eigener Kraft zu erholen. Wildnisgebiete machen einen kleinen, aber umso wichtigeren Teil unserer Landschaft aus: Hier können Wälder…

  • Natur & Garten

    Deutschland wieder Otterland

    Der Fischotter (Lutra lutra) ist eine perfekt an das Leben im und am Wasser angepasste Marderart und war bis ins 20. Jahrhundert ein häufiger Bewohner unserer Gewässer. Die Zerschneidung und Zerstörung von Fließgewässern, die frühere Bejagung des eleganten Schwimmers und auch die Verschmutzung von Gewässern haben jedoch zu einem starken Bestandsrückgang geführt; zwischenzeitlich war der „Wassermarder“ in weiten Teilen Deutschlands sogar ausgestorben. Zwar erholen sich seine Bestände regional langsam, dennoch ist der Fischotter in der aktuellen Roten Liste der Säugetiere in Deutschland als „gefährdet“ eingestuft. Deshalb haben sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und sieben weitere Partner aus Wissenschaft und Naturschutz für das Projekt „Deutschland wieder Otterland – Die bundesweite Vernetzung…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke beruft Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute in Berlin 16 hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) berufen. Der WBNK soll die Bundesregierung ab sofort in Fragen des Natürlichen Klimaschutzes unabhängig beraten und das Bundesumweltministerium bei der Umsetzung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) wissenschaftlich begleiten. Das ANK hatte die Bundesregierung im Frühjahr 2023 beschlossen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Mit dem Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz haben wir eine wissenschaftliche, praxisnahe und unabhängige Begleitung dauerhaft an unserer Seite. Durch ihre Expertise tragen die Mitglieder maßgeblich dazu bei, dass unsere Maßnahmen zum Natürlichen Klimaschutz die größtmögliche Wirkung entfalten. Die Expertinnen und Experten aus Praxis, den Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften sorgen…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Neue BfN-Publikation mit Vorschlägen zur Regulierung der Stellnetzfischerei in der Ostsee

    Die Stellnetzfischerei in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Ostsee hat aufgrund hoher Beifangraten erhebliche negative Auswirkungen auf geschützte marine Säugetiere und Seevögel. Dass diese weit verbreitete Art des Fischfangs aus Naturschutzsicht dringend reguliert werden muss, unterstreicht eine neue Publikation des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Sie stellt erforderliche Maßnahmen vor, mit denen Beifang verhindert oder zumindest minimiert werden kann, um empfindliche Arten effektiv zu schützen und zeigt, wie eine langfristige Strategie hin zu naturverträglichen Fanggeräten aussehen kann. BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: „Die Stellnetzfischerei gefährdet vor allem Seevögel und Schweinswale. Aber auch andere Arten wie Kegelrobben und geschützte Fischarten, wie zum Beispiel Störe, haben ein hohes Risiko, sich in den Netzen zu…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Junge Menschen für die Biodiversität begeistern

    Viele junge Menschen sind bereits sensibilisiert für die Klimakrise und die Naturgefährdung. Mit ihrem Engagement übernehmen sie Verantwortung für den Schutz unserer Umwelt. Mit drei neuen Projekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll bei noch mehr Jugendlichen bundesweit das Interesse für den Schutz der biologischen Vielfalt geweckt werden, damit sie sich für eigene Aktivitäten stark machen. Dazu gehören ein Mitmachprojekt zu audiovisuellen Medien, ein bundesweiter Wettbewerb, mit dem Naturschutzaktivitäten junger Menschen honoriert werden und Angebote zur Naturerfahrung für Kinder und junge Menschen aus benachteiligten Milieus. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesumweltministerium (BMUV) fördern die drei Projekte mit insgesamt knapp 3,9 Millionen Euro. Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Die Weichen für einen…

  • Natur & Garten

    Grünere Städte für mehr biologische Vielfalt und besseres Klima

    Biologische Vielfalt und Klimaschutz sind untrennbar miteinander verbunden: Überall dort, wo Lebensräume geschützt und Arten gefördert werden, wo sich Menschen für die biologische Vielfalt einsetzen, hat dies auch positive Effekte auf den Klimaschutz. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesumweltministerium (BMUV) fördern deshalb im Bundesprogramm Biologische Vielfalt nun weitere sechs Projekte, die Maßnahmen für ökologische Stadtnatur umsetzen, mit insgesamt 3,65 Millionen Euro. Mit dabei sind kommunale Biodiversitätsstrategien (KBS) in Moers, Mannheim und Verden, ein bundesweites Kleingartenprojekt, fassadenintegrierte Habitat-Systeme in Baden-Württemberg und Modellquartiere in München. Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Besonders in Städten sind naturnahe Lebensräume, Bäume und Grünflächen unverzichtbar. Sie kühlen unsere Städte, speichern Wasser und machen sie für uns lebenswert.…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Rote Liste: Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen deutlich verschlechtert

    . Hitze- und Dürrejahre lassen Zahl der bestandsgefährdeten Arten weiter steigen Mehr als die Hälfte der einheimischen Arten ist bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Rote-Liste-Zentrum Der Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen Deutschlands hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht haben. Gefährdungsursache Nummer eins sind menschliche Eingriffe, etwa der Ausbau und die Regulierung von Gewässern. Darüber hinaus wirken sich vermehrt auftretende Dürresommer und höhere Gewässertemperaturen auf Fische und Neunaugen aus. So sind heute mehr als die Hälfte der 90 bewerteten einheimischen Süßwasserfisch- und Neunaugen-Arten bestandsgefährdet oder ausgestorben. Während in…

  • Natur & Garten

    Erfolge von Auenrenaturierungen

    Wie entwickelt sich die biologische Vielfalt an renaturierten Uferabschnitten und in wiederhergestellten Flussauen? Welche Renaturierungsmaßnahmen erweisen sich als besonders wirksam? Eine jetzt in den BfN-Schriften erschienene Veröffentlichung stellt ein neues standardisiertes Verfahren vor, mit dem sich der Erfolg von Renaturierungsmaßnahmen für Flora und Fauna an Ufern und in Auen nachvollziehbar bewerten lässt. Deutschlands Fließgewässer und deren Auen sollen wieder naturnäher werden. Dafür werden in ganz Deutschland Bäche und Flüsse renaturiert, Deiche zurückverlegt sowie Feuchtgebiete und Auwälder wiederhergestellt. Allein 220 große Auenrenaturierungsprojekte an Flüssen werden im Auenzustandsbericht 2021 des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) genannt. Bislang werden die Auswirkungen von Renaturierungsmaßnahmen in Auen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Methoden überprüft.…