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Ausgezeichnete Wohnqualität
Einige in Innenräumen verwendeten Baustoffe haben bei vielen Menschen nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Kopfschmerzen, Benommenheit, tränende Augen und Schwindel sind nur einige der Beschwerden, die durch ausdünstende Schadstoffe in Innenräumen entstehen können. Besonders in den 1960er- und 1970er-Jahren wurden vielen Baustoffen und Produkten für den Innenraum gesundheits- und umweltschädliche Substanzen beigemischt. Diese Stoffe können jahrelang ausgasen und die Raumluft belasten. Heute setzen Hersteller verstärkt auf gesundheitlich unbedenkliche Materialien, und lassen diese zertifizieren. Besonders verlässlich sind dabei Siegel, die Produkte herstellerübergreifend zertifizieren – und die von möglichst vielen Unternehmen verwendet werden. Klaus Winkels, seit 28 Jahren Geschäftsführer der GEV, stellt im Interview das EMICODE®-Siegel vor.…
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Sicher Bauen, entspannt Wohnen!
Die wachsende Nachfrage nach städtischem Wohnraum trifft auf ein begrenztes Wohnraumangebot – was die Mietpreise weiter in die Höhe treibt. Dadurch gewinnt der Kauf einer eigenen Immobilie wieder an Reiz. Dieser birgt jedoch Risiken: Lange Wartezeiten bis zur Fertigstellung und erhebliche finanzielle Belastungen sind keine Seltenheit. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sucht die Architektur der Zukunft nach neuen Lösungen. Smarte, energieautarke Gebäude, modulare Bauweisen und wiederverwertbare Materialien könnten die Baukosten senken und auch eine nachhaltigere und flexiblere Antwort auf die steigende Wohnraumnachfrage bieten. Das gilt nicht nur für Neubauten – die Umgestaltung bestehender Bausubstanz kann ebenso zur Entlastung des Wohnungsmarktes beitragen. Die richtige Absicherung ist essenziell Innovative Architekturkonzepte und nachhaltige…
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#174 – Modernes Bauwesen, Landwirtschaft & Future Foods
Unsere Welt verändert sich rasant – und mit ihr zentrale Industrien, die unsere Gesellschaft prägen. In unserer neuen Kampagne werfen wir einen Blick auf zwei zukunftsweisende Bereiche: das moderne Bauwesen und die Zukunft der Ernährung. Wie beeinflussen neue Technologien, Nachhaltigkeit und Innovationen diese Branchen? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Einerseits steht die Baubranche unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Materialanforderungen und Produktivitätsengpässe prägen die Industrie. Gleichzeitig eröffnen digitale Lösungen wie BIM, Automatisierung und 3D-Druck völlig neue Möglichkeiten. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wie kann Deutschland diese Technologien effizient nutzen und qualifizierte Fachkräfte sichern? Auch nachhaltige Baustoffe rücken in den Fokus. Zertifizierungen helfen, umweltfreundliche Materialien zu identifizieren, doch nachhaltiges Bauen bedeutet mehr…
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Der perfekte Anschluss
Die Installation moderner Heizsysteme bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. Neben begrenztem Platz und baulichen Vorgaben müssen alle Leitungen lückenlos gedämmt, Heizungsrohre sowie Spannungs- und Steuerleitungen getrennt verlegt und Außeninstallationen zuverlässig vor Feuchtigkeit, Staub und mechanischen Belastungen geschützt werden. Zudem gilt es, Betriebsgeräusche zu minimieren und sowohl das Gerät selbst als auch den Wanddurchgang optisch ansprechend zu gestalten. Besonders wichtig ist dabei eine effiziente Verlegung der Anschlüsse, eine zuverlässige Dämmung und eine zeitsparende Montage. Durch intelligente Funktionen und eine modulare Bauweise lässt sich die Installation in vielen Fällen flexibel an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassen – sowohl im Neubau als auch im Bestand. Die DOYMA GmbH & Co bietet ein umfassendes Sortiment…
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Ohne Daten keine Nachhaltigkeit
Geschlossene Materialströme werden für den Klima- und Ressourcenschutz immer bedeutender. Damit Produkte/Materialien im Kreislauf gehalten können, braucht es das Wissen über die Herkunft und stoffliche Zusammensetzung aller enthaltenen Komponenten, Stoffe, Substanzen: Handelt es sich um Wertstoffe, die sowohl technisch als auch wirtschaftlich sinnvoll wiederverwendet werden können? Oder um Stör- oder Verbotsstoffe, die eine Verwendung einschränken oder unmöglich machen? Ein effizienter Informationsaustausch, bei der sämtliche Produktdaten entlang des Lebenszyklus erfasst werden, ist essenziell. Viele Recyclingprozesse unterbleiben heute bzw. sind nicht rentabel darstellbar, weil genau diese Informationen fehlen. Dazu gehört gleichermaßen die Analyse und Bewertung: mit welcher Technologie und welchem Aufwand bestimmte Teilprodukte und Werkstoffe aus einem Produkt zu separieren sind sowie…
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Minimale Verpackung, maximaler Kreislauf
Nachhaltigkeit bedeutet in Bezug auf Kunststoffe, mit den Materialien zu wirtschaften, die im Wertstoffkreislauf verfügbar sind. Ob als kleines Paket, Bündel oder Palettenware: Nur ein schmales Kunststoffband sichert selbst schwere und sperrige Güter. Durch sogenannte Umreifungsbänder lassen sich Produkte verschiedenster Größe stabil sichern. Die End-of-Line-Lösung sorgt dafür, dass die Ladung nach geltendem Transportsicherungsgesetz sicher von A nach B transportiert wird, somit die Lieferketten eingehalten werden und beim Ein- oder Ausladen oder während des Transports niemand zu Schaden kommt. Weiterer Vorteil: Umreifungsbänder bestehen aus einem Minimum an Material und stellen als Verpackungslösung bereits eine nachhaltige Alternative dar. Da Umreifungsbänder die Monomaterialien PET und PP beinhalten, sind sie gut recycelbar. Der Marktführer…
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Das Spiel von Licht und Schatten spart Energie
Endlich wieder Frühling, Sonne, Lebensfreude! Nach den langen, nasskalten Wintermonaten gibt es nichts Besseres für die Stimmung. Doch mit der globalen Erwärmung heizen sich Innenräume zunehmend auf – besonders Gebäude mit bodentiefen, südwestlich ausgerichteten Fensterfronten oder Dachgeschosswohnungen mit Dachfenstern können sich schnell in Hitzefallen verwandeln. Sonnenlicht kann bis zu 800 Watt Energie pro Quadratmeter Fensterfläche erzeugen und so die Raumtemperatur spürbar ansteigen lassen. Um -ein angenehmes Wohnklima zu schaffen, lohnt es sich, die Fenster und ihre Verschattungsmöglichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch im Winter spielen sie eine entscheidende Rolle – denn richtig genutzt, können sie die Kraft der Sonne als natürliche und kostenlose Wärmequelle optimal ausschöpfen. Weltweit führender…
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Wiederverwenden statt verschwenden
Jedes Jahr werden rund 4,5 Milliarden Pakete in Deutschland verschickt. In Versandverpackungen, die überwiegend für den einmaligen Gebrauch konzipiert sind und nach der Zustellung beim Kunden weggeworfen werden. Die Folge: stetig wachsende Berge an Einwegverpackungsmüll. Vor diesem Hintergrund rückt das Konzept von Mehrwegverpackungen immer stärker in den Fokus. Dabei werden Onlineeinkäufe in robusten, wiederverwendbaren Verpackungen versandt und nach Nutzung an den Handel zurückgeführt, um für die nächste Bestellung eingesetzt zu werden. Damit Mehrweg als funktionierende Alternative großflächig eingesetzt und einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung von Verpackungsmüll leisten kann, braucht es kostengünstig gestaltete Rückführungsprozesse. Gerade für den Bereich E-Commerce aber ist Mehrweg nur dann sinnvoll, wenn es sowohl logistisch ohne Mehraufwand…
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Abteilungsübergreifende Teams gestalten zirkuläre Innovation
Laut einer Studie der Universität St. Gallen scheitert die Umsetzung zirkulärer Innovationen unter anderem an unternehmensinternem Wissensmangel, Innovationsskepsis und Kommunikationsbarrieren zwischen Abteilungen. Hier setzt Design Thinking an: Es verbindet kreative Problemlösung und Nutzerzentrierung mit abteilungsübergreifender Teamarbeit und fördert dabei das kreative Selbstvertrauen. Wie die Kombination aus Kreislaufwirtschaft und Design Thinking Unternehmen unterstützt, wissen Susanne Mira Heinz und Friederike Klöckner von Circular Thinking – dem Innovationsnetzwerk für eine Circular Economy. Was ist das Circular Thinking Innovationsnetzwerk? Unser Innovationsnetzwerk ist ein Zusammenschluss spezialisierter, selbstständiger Beraterinnen, die mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei der Entwicklung und Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle begleiten. Das tun wir bereits seit 2014 – dem Gründungsjahr des Netzwerks. Im Gegensatz…
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Die Decke im Fokus
Raumwärme und Warmwasser sind die größten Energieverbraucher im Haus – etwa 70 Prozent entfallen auf die Raumwärme, rund 15 Prozent auf Warmwasser und weitere 15 Prozent auf Strom. Die Werte hängen stark vom Gebäudestandard ab: Während unsanierte Altbauten enorme Energiemengen benötigen, kommen Passivhäuser mit einem Bruchteil aus. Zudem beeinflusst Elektromobilität zunehmend den Gesamtenergiebedarf. Ein durchdachtes Energiekonzept sollte daher nicht nur die Gebäudetemperierung und den Stromverbrauch berücksichtigen, sondern auch den Mobilitätssektor einbeziehen. Dabei ist eine ganzheitliche Planung essenziell. Besonders wichtig ist eine netzdienliche Umsetzung, um eine Überlastung der Stromnetze durch elektrische Heizungen und E-Mobilität zu verhindern. Armin Bühler und Johann Hofmayr, Geschäftsführer der Singular GmbH, erläutern nachfolgend, wie Zimmerdecken den Energiebedarf…