• Medizintechnik

    Bessere Diagnose dank KI-gestützter Kontrastverstärkung

    Gerade in der Neurologie ist die Magnetresonanztomographie (MRT) aus der Diagnostik nicht mehr wegzudenken: Sie bildet das Gehirn detailliert ab und macht krankhafte Veränderungen wie Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Tumore oder neurodegenerative Erkrankungen zuverlässig sichtbar. Bei Diagnostik und Behandlung von primären und sekundären Hirntumoren ist eine präzise Bildgebung ausschlaggebend: Sie ermöglicht die frühzeitige Detektion und Charakterisierung von Tumoren, die genaue Abgrenzung von Tumorgewebe sowie die Beurteilung von Tumorgröße, Ausdehnung und eine Einschätzung der Malignität. Ein großer Vorteil bietet die Kombination aus kontrastmittelgestützter Bildgebung und KI-gestützten Analyseverfahren. Sie kann dazu beitragen, subtile Veränderungen sichtbar zu machen – was wiederum die diagnostische Sicherheit erhöht. Dadurch können Therapieentscheidungen gezielter getroffen, Behandlungsverläufe besser überwacht und die…

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  • Medizintechnik

    Ausgabe #219 – Future of Healthcare

    Das Gesundheitswesen steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Künstliche Intelligenz unterstützt bereits heute die Diagnostik, digitale Gesundheitsanwendungen begleiten Therapien im Alltag und die elektronische Patientenakte soll die Versorgung effizienter und vernetzter machen. Doch die Zukunft der Healthcare-Branche geht weit über einzelne Technologien hinaus: Sie entsteht dort, wo Daten, Innovation und medizinische Expertise zusammenkommen – mit dem Ziel, Patientinnen und Patienten besser zu versorgen und gleichzeitig Fachkräfte zu entlasten. In unserer neuen Handelsblatt-Publikation „Future of Healthcare“ beleuchten wir die wichtigsten Entwicklungen, die das Gesundheitswesen nachhaltig verändern. Expertinnen und Experten aus Medizin, Forschung, Medizintechnik und Digital Health geben Einblicke in aktuelle Herausforderungen und zeigen, welche Lösungen bereits heute die Versorgung von morgen gestalten.…

  • Medizintechnik

    Wenn Krankenhäuser neu denken müssen

    Deutschlands Kliniken stehen unter Druck. Fachkräftemangel, steigende Kosten und wachsende Dokumentationspflichten belasten den Alltag vieler Häuser. Zeitgleich wächst die Erwartung, medizinische Versorgung schneller, effizienter und digitaler zu organisieren. KI soll dabei helfen, Abläufe zu vereinfachen und Beschäftigte zu entlasten. Doch vielerorts bleibt die Umsetzung schwierig. Häufig scheitern Projekte nicht an der Technik, sondern an gewachsenen Strukturen, fehlenden Ressourcen und langen Entscheidungswegen. Während andere Länder digitale Lösungen deutlich pragmatischer einsetzen, kämpfen deutsche Kliniken noch mit gewachsenen Strukturen und langen Entscheidungswegen. Dabei wächst der Handlungsdruck. Zahlreiche Prozesse stammen aus einer Zeit, in der Daten kaum vernetzt waren und Digitalisierung noch als Zusatzaufgabe galt. Warum Krankenhäuser jetzt umdenken müssen, erklärt Michael Ey, Leiter…

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  • Medizintechnik

    Vernetzt statt überlastet

    Laut WHO setzen bereits heute rund 75% der EU-Länder künstliche Intelligenz in der Diagnostik ein1. Entscheidend wird jedoch nicht allein die Technologie sein, sondern die Fähigkeit, Daten und Prozesse sicher miteinander zu verbinden – damit Ärzte und Pflegekräfte entlastet werden und mehr Zeit für Patienten bleibt. Krankenhäuser erzeugen heute enorme Mengen an Daten – von klinischen Dokumentationen über Bildgebung bis hin zu Vital- und Sensordaten. Künstliche Intelligenz kann helfen, diese Informationen schneller auszuwerten, Abläufe effizienter zu gestalten und Fachpersonal gezielt zu unterstützen. Damit KI jedoch einen nachhaltigen Beitrag leisten kann, braucht es verlässliche Plattformen, klare Governance sowie eine sinnvolle Einbindung in bestehende Strukturen. Der Einsatz von KI entwickelt sich zu…

  • Medizintechnik

    Digitalisierung muss den Alltag entlasten

    Der Druck auf das Gesundheitswesen wächst. Kliniken und Praxen kämpfen mit Personalmangel sowie komplexen Abläufen. Parallel steigen die Erwartungen an eine vernetzte Versorgung – deshalb digitalisieren Einrichtungen Prozesse und Informationen. Im Alltag zeigt sich ein Problem: Viele Anwendungen arbeiten noch als voneinander getrennte Insellösungen. Gefragt sind Systeme, die interoperabel aufgebaut sind und sich in bestehende Prozesse integrieren lassen. Digitalisierung entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie im Alltag funktioniert und Mitarbeitende entlastet. Hinzu kommt der wirtschaftliche Druck auf Einrichtungen. Krankenhäuser müssen effizienter arbeiten, ohne dass die Versorgungsqualität leidet. Gleichzeitig sollen Mitarbeitende entlastet werden, damit mehr Zeit für medizinische und pflegerische Tätigkeiten bleibt. Wie Digitalisierung in der Versorgung funktionieren kann, welche…

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  • Medizintechnik

    Zwischen KI und Klinikalltag

    Künstliche Intelligenz, Datenplattformen, Cloudlösungen und digitale Vernetzung prägen die Debatte über die Zukunft des Gesundheitswesens. Zu Recht: Ohne digitale Intelligenz werden Versorgung, Forschung, Dokumentation und Steuerung kaum effizienter werden. Doch die Zukunft der Gesundheitsversorgung entscheidet sich nicht allein in Datenräumen. Sie entscheidet sich auch dort, wo Patientinnen und Patienten tatsächlich behandelt, bewegt, umgelagert, stabilisiert und sicher durch klinische Prozesse begleitet werden. Wenn Zukunft praktisch werden muss Gerade im Klinikalltag zeigt sich, wie groß der Veränderungsdruck ist. Krankenhäuser stehen unter Fachkräfte-, Kosten- und Prozessdruck. Gleichzeitig nimmt der Anteil älterer, multimorbider oder mobilitätseingeschränkter Patientinnen und Patienten zu. Abläufe müssen sicher, effizient und nachvollziehbar bleiben, ohne das Personal zusätzlich zu belasten. Innovation darf…

  • Medizintechnik

    Warum der Zugang über die elektronische Patientenakte entscheidet

    Nach Angaben der bundeseigenen Digitalagentur gematik wurden inzwischen mehr als 70 Millionen elektronische Patientenakten für gesetzlich Versicherte eingerichtet. Gleichzeitig bleibt die aktive Nutzung vielerorts ausbaufähig. Wer die ePA nutzen wollte, musste bislang häufig PINs beantragen, Karten freischalten oder mehrstufige Identifizierungsverfahren durchlaufen. Für viele war das zu kompliziert oder schlicht zu zeitaufwendig. Dabei wächst der Druck, digitale Anwendungen endlich alltagstauglich zu machen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht in der ePA einen zentralen Baustein, um Abläufe im Gesundheitswesen effizienter zu organisieren. Ob die ePA im Alltag tatsächlich ankommt, entscheidet sich deshalb nicht nur an der Technik, sondern vor allem daran, wie unkompliziert Versicherte sie nutzen können. Laut gematik sind inzwischen mehr als 100 Millionen…

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  • Finanzen / Bilanzen

    Was bleibt von einem Leben?

    Fachleute gehen davon aus, dass diese Summen weiter steigen werden: Durch den demografischen Wandel steht eine historische Vermögensübertragung bevor. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Wunsch, ihren Nachlass bewusst zu gestalten. Dabei geht es nicht mehr nur darum, wer etwas erhält. Immer häufiger steht die Frage im Mittelpunkt, welche Werte weitergegeben werden und welche Spuren über das eigene Leben hinaus bestehen bleiben sollen. Diese Entwicklung zeigt sich auch beim gemeinnützigen Vererben. Immer mehr Menschen können sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament zu bedenken. Als Beweggründe nennen sie den Wunsch, etwas Bleibendes zu schaffen und gesellschaftliche Verantwortung über die eigene Lebenszeit hinaus zu übernehmen. Für viele gehört dazu die…

  • Gesundheit & Medizin

    #218 – Gesundheit kennt kein Alter.

    Während in jüngeren Jahren Themen wie Zyklus, Kinderwunsch oder Schwangerschaft im Fokus stehen, gewinnen später Aspekte wie Prävention, Vitalität und gesundes Altern an Bedeutung. Unsere neue Sonderpublikation „Frauengesundheit & Best Ager“ widmet sich genau diesen unterschiedlichen Facetten eines gesunden Lebens. Sie beleuchtet aktuelle Entwicklungen, medizinische Erkenntnisse und persönliche Perspektiven rund um die Gesundheit von Frauen sowie die Frage, wie Lebensqualität, Selbstständigkeit und Wohlbefinden bis ins hohe Alter erhalten werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frauengesundheit – einem Bereich, der lange Zeit in Forschung und Medizin nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die er verdient. So spricht Bundesforschungsministerin Dorothee Bär darüber, warum geschlechtersensible Medizin und gezielte Forschung dringend notwendig sind.…

  • Gesundheit & Medizin

    Wie ausgewechselt

    Müdigkeit, Gereiztheit, allgemeine Erschöpfung: vielen Frauen geht es so. Ist die kräftezehrende Phase der monatlichen Blutungen vorbei, verorten viele ihr Ungemach in den Wechseljahren. Dabei verzeichnen nicht wenige Frauen ein chronisches Nährstoffdefizit –, welches Auswirkungen auf hormonelle Prozesse haben kann. Denn Nährstoffe sind die Grundlage für die Hormonbildung: Sämtliche Botenstoffe sind abhängig von einer guten Nährstoffversorgung. Zudem wären viele Beschwerden der (Vor-)Wechseljahre nicht so belastend, wenn die Nährstoffbilanz des Körpers ausgeglichen ist. Diese Erkenntnis war für Patricia Hitzler ein echter Aha-Moment. Mit Mitte 40 schob die dreifache Mutter ihre extreme Müdigkeit und starken Haarausfall auf die Wechseljahre. Bis eine umfangreiche Nährstoffanalyse bei der bekannten Internistin und Ernährungsmedizinerin Dr. Anne Fleck…