• Bildung & Karriere

    GEW startet Befragung von schulischen Leitungskräften zu psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz

    Für Beschäftigte gilt das Arbeitsschutzgesetz. Gefährdungsbeurteilungen physischer und psychischer Art sind hiernach von den Arbeitgeber*innen regelhaft durchzuführen, um Gefährdungen zu ergründen und Maßnahmen zur Beseitigung zu ergreifen. Schulleitungsmitglieder finden hierbei normalerweise keine Berücksichtigung, da ihre Tätigkeit zu speziell ist und sie innerhalb der Gefährdungsanalyse an einer Schule nicht anonymisierten erfasst werden können. Dies hat die GEW zum Anlass genommen, nun eine Befragung von schulischen Leitungskräften zu psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz durchzuführen. Die Feldphase beginnt am 3. April und endet am 15. Mai. Die Ergebnisse werden auf einer (Bundes-)Pressekonferenz der GEW in der 27. KW präsentiert. „Dass die Tätigkeit schulischer Leitungskräfte von besonderen Belastungen geprägt sein kann, zeigt sich in vielerlei…

  • Bildung & Karriere

    „Es fehlt weiterhin ein abschlussfähiges Angebot!“

    Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 24. Januar 2023 mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich des TVöD. In der zweiten Verhandlungsrunde, die am 22./23. Februar stattfand, haben die Arbeitgeber ein völlig inakzeptables Angebot vorgelegt. Die GEW fordert in der Tarifrunde 2023 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes: 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 500 Euro! Laufzeit 12 Monate! 200 Euro mehr für Auszubildende und Praktikant*innen sowie dual Studierende! Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft die GEW ihre Mitglieder im Tarifbereich der VKA/AVH zu einem ganztägigen Warnstreik auf am Donnerstag, den 23.3.2023. Die Streikenden treffen sich um 9 Uhr zur…

  • Finanzen / Bilanzen

    Aufruf zum ganztägigen Warnstreik am 8. März

    Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 24. Januar 2023 mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich des TVöD. In der zweiten Verhandlungsrunde, die am 22./23. Februar stattfand, haben die Arbeitgeber ein völlig inakzeptables Angebot vorgelegt. Die GEW fordert in der Tarifrunde 2023 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes: 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 500 Euro! Laufzeit 12 Monate! 200 Euro mehr für Auszubildende und Praktikant*innen sowie dual Studierende! Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft die GEW ihre Mitglieder im Tarifbereich der VKA/AVH am 08.03. 2023 zu einem ganztägigen Warnstreik auf am Mittwoch, den 08.03.2023. Treffpunkt: 9:30 Uhr Gänsemarkt. „Noch…

  • Bildung & Karriere

    GEW zur Volksinitiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“

    Bei der Verfolgung eines ihrer Ziele – dem Ausbau der Geschlechterdemokratie sowie der Verhinderung und Beseitigung von Diskriminierung – sieht die GEW einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch und eine ausgewogene Repräsentanz in den bildlichen Darstellungen als einen entscheidenden Beitrag an und hat dies in ihrem Beschluss Faire An-Sprache in der GEW – Geschlechterdemokratie in Wort und Bild 2013 deutlich gemacht. „Sprache hat die Kraft, gesellschaftliche Normen – wie Geschlechterrollen – zu hinterfragen und zu verändern. Darum setzt sich die GEW für eine geschlechtersensible Sprache ein. Eine rein das generische Maskulin nutzende Sprache tut das nicht, daher lehnt die GEW die Volksinitiative ‚Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung‘ ab“, kommentiert Yvonne Heimbüchel,…

  • Bildung & Karriere

    GEW Hamburg entsetzt über die Empfehlungen der SWK

    Die Ständige Wissenschaftliche Kommission/SWK hat Vorschläge zur Behebung des Fachkräftemangels an Schulen vorgelegt, die darin bestehen, die Lehrkräfte weiter zu belasten. So werden unter anderem die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung, Einschränkungen bei Teilzeitmöglichkeiten und höhere Klassenfrequenzen aufgeführt. Als Ausgleich wird Achtsamkeitstraining und Yoga empfohlen. Wie Hamburg mit den Vorschlägen umgeht, ist noch offen. „Das ist blanker Hohn! Diese Empfehlungen der SWK werden die ohnehin überlasteten Fachkräfte nur zusätzlich belasten“, kritisiert Bodo Haß, stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg. „Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, dürfen die Arbeitsbelastungen nicht noch mehr erhöht und die Arbeitsbedingungen nicht noch weiter verschlechtert und werden – in Gegenteil: Sie müssen verbessert werden! Eine Überprüfung, welche Aufgaben perspektivisch andere Professionen…

  • Bildung & Karriere

    GEW fordert einen Dialog für Fachkräfteentwicklung im Bildungsbereich

    Scheinbar hat Hamburg keinen Mangel an schulischen Lehrkräften. Es gibt konstant ausreichend Bewerber*innen. Auch die Schulleitungsstellen sind statistisch gesehen aktuell gut besetzt. Es gibt aber konkrete Vakanzen in verschiedenen Teilbereichen, wie z. B. an Grundschulen in schwierigeren sozialen Lagen. Auch wenn der Lehrkräftemangel in Hamburg noch nicht so offensichtlich ist wie in vielen anderen Bundesländern: Er ist auch für Hamburg in Sicht. Außer bei den Lehrkräften gibt es aber auch Vakanzen bei weiteren schulischen Fachkräften wie dem Pädagogisch-Therapeutischen Fachpersonal und in anderen Bildungsbereichen wie den Kindertagesstätten. „Einerseits bereitet sich Hamburg auf den drohenden Mangel an schulischen Lehrkräften vor und hat die Ausbildungsplätze für das Referendariat an Schulen ausgebaut. Mehr Studienplätze müssen folgen. Andererseits…

  • Bildung & Karriere

    Programm Sprach-Kitas wird fortgeführt

    Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ wird in Hamburg bis Ende 2023 fortgesetzt, wie die neue Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer gestern verkündet hat. Die GEW hatte sich mehrfach für eine Weiterführung ausgesprochen und vielfältige Aktivitäten dafür durchgeführt – was nun von Erfolg gekrönt wurde: Von 2024 an werden das Bundesprogramm Sprach-Kitas und das Landesprogramm Kita-Plus in ein gemeinsames Programm überführt. Doch es gibt auch Wasser im Wein. „Die Fortsetzung der Sprach-Kitas ist bis Ende 2023 befristet. Wenn die Zusammenführung von Sprach-Kitas und Landesprogramm Kita-Plus bis dahin nicht erfolgt sein sollte, wären die Arbeitsplätze wieder gefährdet. Die Zusammenführung beider Programme darf nicht zu Einsparungen führen, sondern die Möglichkeiten…

  • Bildung & Karriere

    „Soziale Sicherheit für VHS-Dozent*innen in Hamburg!“

    Heute hat Schulsenator Ties Rabe die Bilanz von zwei Jahren Corona in der Volkshochschule vorgestellt. Dabei betonte er, dass die Mitarbeiter*innen der VHS trotz der widrigen Bedingungen seit Beginn der Pandemie in 2020 sehr erfolgreiche Bildungsmaßnahmen anbieten konnten. Nur auf Nachfrage räumte der Senator die schlechten Arbeitsbedingungen ein, die auch dazu führen, dass es einen Fachkräftemangel gibt. "Seit Monaten protestieren die VHS-Kursleitungen unterstützt durch die GEW unter dem Motto ‚VHS Fair?!‘ für bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung. Und sie haben recht: Die Gruppe der Kursleitungen in arbeitnehmerähnlichen Anstellungsverhältnissen ist eine zentrale Säule der Bildungsangebote – hier muss die Behörde den Arbeitgeberanteil an Sozialversicherung, Mutterschutz und Unfallversicherung übernehmen!", so Dirk…

  • Bildung & Karriere

    GEW zur Vorstellung der Bildungspläne

    Heute hat Schulsenator Rabe die Bildungspläne auf einer Pressekonferenz vorgestellt, die nicht, wie üblich, für die interessierte Öffentlichkeit im Stream übertragen wurde. Dem voraus ging ein angebliches Beteiligungsverfahren der hiervon betroffenen Kammern und Verbände, deren Vorschläge jedoch nicht gewürdigt wurden. Die nun vorgelegten Pläne sind weit von deren Vorstellungen einer zukunftsfähigen Bildung in Hamburg entfernt. „Der Senator und seine Behörde haben die große Chance vertan, zusammen mit Schüler*innen, Eltern, Pädagog*innen und Verbänden zukunftsfähige und breit getragene Bildungspläne zu entwickeln. So wurden die Bildungspläne über die Köpfe der Beteiligten hinweg im Alleingang überarbeitet. Mit der heutigen Präsentation der Hamburger Bildungspläne durch Senator Rabe steht das demokratische Miteinander als der erste große…

  • Bildung & Karriere

    Vorstellung der Bildungspläne nächste Woche?

    Nächste Woche wird die Präsentation der überarbeiteten Bildungspläne durch die Schulbehörde erwartet. Die Kritik an den Entwürfen war enorm: Neben der GEW haben sich auch die Lehrer*innenkammer, die Schüler*innenkammer, die Elternkammer, weitere Verbände, das Bündnis für zukunftsfähige Schulen Hamburg sowie auch Schulen entsprechend geäußert. Neben Kritik am Verfahren ist es insbesondere der vom Senator in die Debatte gebrachte Leistungsbegriff und die völlig überfrachteten Curricula, die nicht hingenommen werden. Die GEW erwartet, dass der Senator nicht zu den Änderungsvorschlägen schweigt, sondern diese würdigt und in die Entwürfe einarbeitet. Die GEW bekräftigt ihre zentralen Forderungen: Moratorium und wirklichen Dialog mit den Akteur*innen Entschlackung der Curricula Abkehr vom einseitigen Leistungsbegriff „Wichtig ist der…