• Bildung & Karriere

    „Schulgesetz nicht brechen – Lehrkräfte einstellen!“

    Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24. Februar haben die Hamburger Schulen über 6.000 Kinder und Jugendliche aus dem osteuropäischen Staat aufgenommen. Für den Unterricht der Geflüchteten wurden dabei gut 400 zusätzliche Klassen eingerichtet und rund 600 Beschäftigte zusätzlich eingestellt. Um die entstehenden Mehrbedarfe an zwei Stellen im System (bei den internationalen Vorbereitungsklassen/IVK und im Regelsystem, das die Kinder und Jugendlichen aus den IVK übernimmt) zu decken, plant die Behörde, die im Schulgesetz vorgegebene Obergrenze von 19 bzw. 23 Kindern in der Grundschule zu überschreiten. Auch in den Klassen sechs bis zehn wird die Obergrenze der Schüler*innenzahl überschritten, statt die Mehrbedarfe durch die Einstellung weiterer Lehrkräfte auszugleichen.…

  • Bildung & Karriere

    „Wir hoffen, dass der Arbeitgeber nun einlenkt – ansonsten werden die Streikaktionen ausgeweitet“

    Die Gehälter an der Internationalen Schule Hamburg sind seit 2019 nicht mehr angehoben worden. Im November 2021 hat der Vorstand der Internationalen Schule Hamburg angekündigt, dass es auch in 2022 und 2023 keine Gehaltserhöhungen geben wird. Diese Entscheidung empörte die Beschäftigten zutiefst und führte zu erheblicher Unruhe an der Schule. Den Beschäftigten an der ISH reicht es nicht mehr aus, die Vergütungsbedingungen über eine Betriebsvereinbarung geregelt zu wissen. Sie erwarten, insbesondere  angesichts der enorm ansteigenden Lebenshaltungskosten, eine Anpassung der Gehälter und einen Tarifvertrag, der die entsprechenden Sachverhalte regelt. In einem ersten Gespräch im Juni machte allerdings die damalige Schulleitung und Geschäftsführung der Tarifkommission unmissverständlich klar, dass man keinen Bedarf sehe,…

  • Bildung & Karriere

    Mehr soziale Sicherheit für VHS-Dozent*innen!

    Nachhaltige und faire Bezahlung – mehr soziale Sicherheit für VHS-Dozent*innen! Das fordern die VHS-Kursleiter*innen und die GEW Hamburg. Zur Bekräftigung ihrer Forderungen fand am heutigen Mittwoch eine Demonstration vom Bahnhof Sternschanze bis zur VHS Mitte statt. Die GEW hat zudem eine Unterschriftenaktion VHS FAIR gestartet. „Die Umsetzung unserer Forderungen sorgt zum einen für faire Arbeitsbedingungen der Kursleiter*innen. Zum anderen sorgt sie dafür, dass die VHS mehr Nachwuchs an professionellen Lehrkräften gewinnen und die Qualität der Kurse steigern kann. Aktuell ist es besonders wichtig, den Geflüchteten aus der Ukraine und aus anderen Ländern zeitnah professionelle und qualitativ hochwertige Sprach- und Integrationskurse anzubieten. Hierzu schnell die passendenden Lehrenden zu finden, geht nur…

  • Bildung & Karriere

    Wir, das „Bündnis für zukunftsfähige Schulen in Hamburg“, fordern andere, der Zeit und der Zukunft angemessene Bildungspläne für alle Hamburger Schüler:innen!

    Die im März 2022 vorgelegten Entwürfe der Hamburger Bildungspläne sind inhaltlich überfrachtet und reduzieren Lernen auf ein unzeitgemäßes Pauken von Wissen für Klassenarbeiten und Klausuren. Ihre Umsetzung würde die Zeit an den Hamburger Schulen zurückdrehen, indem das „Bulimie-Lernen“  bzw. das „Teaching to the test“ gefördert wird. Diese Entwürfe bieten keine Grundlage dafür, Schüler:innen auf die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen vorzubereiten. Sie bilden keine Grundlage dafür, die Ziele der Schule, die Potentialentfaltung, Chancengerechtigkeit und das Wohlbefinden für alle Schüler:innen zu erreichen. Im Gegenteil: Diese Entwürfe der Bildungspläne verhindern die notwendige Bildung aller Hamburger Schüler:innen. Die Schulbehörde, der Senat und die Bürgerschaft haben einen offenen Dialog über die Bildungspläne und die damit verbundenen…

  • Bildung & Karriere

    „VHS Fair!“ GEW Demonstration für bessere Arbeitsbedingungen der Hamburger VHS Kursleitungen am 23.11.22

    Die Hamburger Volkshochschule (VHS) beschäftigt insgesamt etwa 1650 Kursleiter*innen, darunter viele ›arbeitnehmerähnliche‹. Das sind die Kursleiter*innen, die mindestens die Hälfte ihres Einkommens aus der VHS-Tätigkeit bestreiten und deshalb in besonderer Weise von den Aufträgen der VHS abhängig sind. Die GEW fordert daher gemeinsam mit den VHS-Kursleitungsvertretungen vom Senat, von der Bürgerschaft sowie der Behörde für Schule und Berufsbildung, der VHS die Mittel zur Verfügung zu stellen, um das Folgende umzusetzen: Für alle VHS-Kursleiter*innen soll gelten: Honorarsatz von 41 Euro pro Unterrichtseinheit von 45 Min, auch für die Kursleiter*innen des offenen Angebots Ausgleich des Mehraufwandes für Hybrid- und andere besonders aufwändige Kurse Honorar für Teilnahme an Konferenzen etc. Zusätzlich fordern wir…