-
„Welches Land nutzte die Niedrigzinsphase?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Vor der Pandemie sind schon viele davon ausgegangen, dass uns ein Niedrigzinsumfeld bis weit über 2020 begleiten wird. Doch dann folgte Krise auf Krise und die Inflation nahm eine überraschende Wende. Einige Staaten konnten sich dennoch das vergangene Niedrigzinsumfeld besser zu Nutze machen als andere. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die ungleich verteilte Weitsichtigkeit der Eurozonenländer, wenn es um die Sicherung niedriger Zinsen geht. Welches Land nutzte die Niedrigzinsphase? Vor 2020 bewegten sich die langfristigen Zinsen in einer jahrzehntelangen Abwärtsspirale (Abbildung 1). Diese ist auch auf ein sich über die Zeit abschwächendes Wirtschaftswachstum und auf einen ständig steigenden Verschuldungsgrad zurückzuführen. Gerade fortgeschrittene Länder wachsen über die Zeit…
-
„Crash am Anleihemarkt?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Die letzten drei Jahre waren sicherlich keine einfachen. Auf Krise folgte Krise mit weitreichenden und nachhaltigen Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft über Deutschland und Europa hinaus. Besondere Popularität im Zuge von Krisen erfährt der Aktienmarkt, der nahezu sinnbildlich für den Wohlstandsgewinn oder -verlust einer Volkswirtschaft steht. Der Aktienmarkt ist jedoch nur einer von vielen globalisierten Märkten. So existiert neben dem Handel von Aktien beispielsweise noch der Handel mit Rohstoffen oder Devisen. Ein Markt, der besonders unter den hohen Zinsen und Preisen leidet, ist der Anleihemarkt. Und zwar in einem Ausmaß, das selbst der volatile Aktienmarkt nur selten erlebt. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über den Kursverfall…
-
„Deflationsgefahr 2025?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Die Europäische Zentralbank (EZB) läuft schon länger der hohen Inflation hinterher und versucht den Vorsprung durch hohe Leitzinserhöhungen wettzumachen. Doch nun scheint es, dass die EZB über das Ziel hinausgeschossen sein könnte und läuft Gefahr abermals der Inflationsentwicklung hinterher zu laufen. Nur diesmal in die andere Richtung. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr, warum Deflationsrisiken größer sind, als so mancher Ökonom prognostizierte. Deflationsgefahr 2025? Die Inflation innerhalb der Eurozone betrug zuletzt 4,3 Prozent, weshalb es unsinnig scheint über Deflationsrisiken zu sprechen. Doch ein differenzierter Blick auf die Inflationsentwicklung einiger Euroländer gibt Anlass sich mit einer drohenden Abwärtsspirale der Preise auseinander zu setzen. So sieht sich die Niederlande…
-
„Wann wirken geldpolitische Maßnahmen?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Im letzten Zinskommentar sind wir auf den sog. Transmissionsmechanismus mit Fokus auf den zeitlichen Abstand zwischen Geldpolitik und Preisentwicklung eingegangen. Hiermit sind wir jedoch nur auf das Ende und nicht auf den Anfang dieser Ursache-Wirkungs-Kette eingegangen. Bevor sich Preise verändern, verändert sich die Konjunktur bzw. das Wirtschaftswachstum. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, wie lange die Geldpolitik braucht, um konjunkturelle Veränderungen hervorzurufen und was das für die heutige Lage bedeutet. Wann wirken geldpolitische Maßnahmen? Der sog. Transmissionsmechanismus beschreibt wie sich Geldpolitik auf eine Volkswirtschaft und die Preisentwicklung auswirkt. Diese Ursache-Wirkungs-Kette entfaltet sich jedoch mit einer gewissen Zeitverzögerung. So kann es fast bis zu 24 Monate dauern bis sich…
-
„Schießt die EZB über das Ziel hinaus?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Erst letzten Donnerstag beschloss die Europäische Zentralbank (EZB) unter der Leitung von Christine Lagarde den Leitzins um weiter 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent anzuheben. Der höchste Wert seit über zehn Jahren. Doch ist dies angesichts einer sich weiter abschwächenden Inflation notwendig? Gerade unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Leitzinsveränderungen erst nach einer gewissen Zeit ihren vollen Effekt entfalten und damit ein wesentlicher Teil der Zinserhöhungen noch gar nicht in der Wirtschaft angekommen ist. Erfahren Sie im heutigen Zinskommentar mehr über den sog. Transmissionsmechanismus im Kontext der aktuellen geldpolitischen Entwicklung in der Eurozone. Schießt die EZB über das Ziel hinaus? Die Steuerung der Preisentwicklung geschieht nicht von heute auf morgen, sondern…
-
„Trampolin-Effekte in Anmarsch?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Nach zahlreichen Zinserhöhungen scheint die hohe Inflation in den USA und der Eurozone erfolgreich bekämpft. Dennoch zögern die amerikanische Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) in der Bekanntmachung die Zinsen nicht weiter zu erhöhen oder gar zu senken, da laut den Ökonomen noch immer „Inflationsrisiken“ bestehen. Doch damit laufen die Notenbanken Gefahr einen Trampolin-Effekt heraufzubeschwören und die Wirtschaft eine Achterbahnfahrt zu unterziehen. Ein rapides Auf und Ab der wirtschaftlichen und gelpolitischen Entwicklung wäre damit nicht mehr auszuschließen. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe mehr über die Hintergründe dieser Annahme. Trampolin-Effekte in Anmarsch? Grundsätzlich verläuft das Wirtschaftswachstum nicht linear, sondern in sog. Konjunkturzyklen, weshalb wirtschaftliche Schwankungen eher die Regel als…
-
„Hält der globale Boom auf dem Immobilienmarkt an?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Eine kürzlich veröffentlichte Studie des ifo Instituts deutet einen starken Anstieg der globalen Immobilienpreise über das nächste Jahrzehnt an und das trotz des derzeitigen Inflations- und Zinsumfeldes. Laut Daten des Bundesamtes für Statistik (Destatis) fielen die Immobilienpreise in Deutschland im 1. Quartal dieses Jahres um 6,8 Prozent. Wie passt das zusammen mit der Prognose des renommierten Forschungsinstituts aus München? Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die Hintergründe der Studie und wie diese einzuordnen ist. Hält der globale Boom auf dem Immobilienmarkt an? Die Studie zu der Entwicklung der globalen Immobilienpreise beruht auf der sog. Economic Experts Survey (EES), welche eine vierteljährliche Umfrage unter internationalen Wirtschaftsexperten beinhaltet. Laut…
-
„Steigendes Zinsumfeld erhöht Druck auf öffentliche Haushalte“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Die Finanzkrise 2008, die Eurokrise 2012, die Covid-19-Pandemie 2020 und der Ukraine-Krieg 2022 – Europa erlebte in den letzten 15 Jahren zahlreiche Krisen, die insbesondere durch das Einschreiten der öffentlichen Hand angegangen worden sind. Das konnte zwar einige Krise lösen, aber nicht alle. Noch immer sind die Auswirkungen der Eurokrise zu spüren. Die milliardenschweren Investitionen der letzten Jahre wurden durch ein niedriges Zinsumfeld begünstig oder gar initiiert. Doch das hat sich in den letzten Monaten geändert. Ein Dilemma angesichts des enormen Transformationsbedarf bezüglich Digitalisierung und Dekarbonisierung. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, wie sich das verändernde Zinsumfeld auf die Staatshaushalte und deren Schuldtragfähigkeit auswirkt. Steigendes Zinsumfeld erhöht Druck…
-
„Verliert Europa Anschluss an die USA?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Europa und die USA gelten schon länger als globale Wirtschaftsmächte. Beide Wirtschaftsräume generieren rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Doch die USA und Europa scheinen zunehmend auseinanderzudriften, was durch die Pandemie noch weiter bestärkt wurde. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die Hintergründe dieser Entwicklung und was diese für die Zinsentwicklung bedeuten könnte. Verliert Europa Anschluss an die USA? Die zunehmende wirtschaftliche Divergenz zwischen den USA und Europa wird deutlich bei der Betrachtung der Entwicklung des Bruttoinlandproduktes (BIP) pro Kopf. Während Europa und insbesondere Deutschland von den 70er-Jahren bis hin zu der Jahrtausendwende die Lücke zu den USA schließen oder gar überwinden konnten, zeichnete sich danach…
-
„Zins-Peak erreicht?“ – der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar
Mitte Juni erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf inzwischen 4,0 Prozent. Nach zahlreichen Zinserhöhungen zwischen 25 und 75 Basispunkten in diesem und letzten Jahr scheint die Notenbank langsam das Tempo rauszunehmen. Dies ist auch bitter nötig, denn die europäische Wirtschaft beginnt langsam unter den anziehenden Finanzierungsbedingungen und der daraus resultierenden sinkenden Nachfrage zu leiden. Ist damit der Höhepunkt der Leitzinsen erreicht? Gehen wir in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars dieser Frage nach. Zins-Peak erreicht? Erst rund 6 Monate nach der ersten Zinserhöhung im Juli 2022 hat die Inflation in der Eurozone ihren Höhepunkt überschritten (Vgl. Abbildung 1). Dies beschreibt deutlich, dass Leitzinserhöhungen oder andere…