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    Becker: Auch in der Autoindustrie werden sich wenige Betriebssysteme durchsetzen

    Ähnlich wie bei Smartphones und Computern werden sich nach Meinung des Software-Experten Jan Becker aus dem kalifornischen Palo Alto auch in der Autoindustrie nur wenige Betriebssysteme durchsetzen. Dass viele Autokonzerne wie VW an eigenen Betriebssystemen arbeiten, hält der frühere Bosch-Manager Becker, CEO des Software-Unternehmens Apex.Al, für aussichtslos. Die Hersteller hätten „nicht realisiert, wie weit ihre Software-Entwicklung hinterherhinkt. In der Regel basiert sie auf einer Programmiersprache, die moderne Software-Entwicklung eher erschwert“, sagt Becker im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Mich würde es wundern, wenn sich am Ende mehr als zwei oder drei Betriebssysteme durchsetzen. Ich erwarte eine Entwicklung wie beim Smartphone“, so Becker. „Hier gab es vor zehn…

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    Laschet: „Ehrgeizige Ziele finde ich richtig, Verbote nicht“

    Auch mit einem CDU-Kanzler Armin Laschet werden die Spritpreise weiter steigen. Laschet verteidigt die Abgaben auf CO2-Ausstoß, was schon zum Jahreswechsel für einen starken Anstieg der Kraftstoffpreise gesorgt hatte. Zugleich hat sich Laschet im Interview mit der Zeitschrift auto motor und sport klar gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ausgesprochen. „Beim Tempolimit ist die Union ganz klar: Das sehen wir nicht als Instrument, wenn es um mehr Klimaschutz im Straßenverkehr geht“, so Laschet. Allerdings werden auch mit einem Kanzler Laschet die Spritpreise wegen staatlicher Abgaben weiter steigen. „Wir wollen so schnell wie möglich zu einem Europäischen Emissionshandel für Mobilität übergehen. Das wird sich auch beim Benzinpreis im Geldbeutel bemerkbar machen“,…

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    Neuwagen: Trotz Chip-Mangel noch hohe Rabatte

    Obwohl die Autoindustrie unter Chipmangel leidet und Hersteller die Produktion drosseln, sind Neuwagen im Moment noch mit hohen Rabatten zu haben. Wer einen Neuwagenkauf plant, sollte aktuell noch die Chance nutzen, hohe Nachlässe in Anspruch zu nehmen. Das gilt insbesondere für Händlerangebote über das Internet. Die Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR hat mit Unterstützung des Portals MeinAuto.de den Markt für Neuwagen in verschiedenen Preisklassen gecheckt und eine große Zahl günstiger Fahrzeuge ausgemacht. Die möglichen Rabatte liegen in der Spitze sogar bei über 30 Prozent auf den Listenpreis. Allerdings sollten Käufer darauf achten, dass die Autos auch lieferbar sind. Im Kaufvertrag sollte festgehalten sein, ob es sich um ein Liefer- oder Bestellfahrzeug handelt.…

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    Hochwasser: Autos bloß nicht starten

    Tausende von Autos wurden in den westdeutschen Hochwassergebieten an Ahr, Wupper, Swist und Erft überflutet oder gar mitgerissen. Wer sein Auto kasko- oder teilkaskoversichert hat, dürfte Glück im Unglück haben und den Schaden ersetzt bekommen. Autobesitzer mit einer einfachen Autohaftpflicht gehen dagegen leer aus. Doch welche Autos sind ein Totalschaden, bei welchen könnte sich eine Reparatur lohnen? Die Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR liefert in ihrer neuen Ausgabe einen Überblick. Grundsätzlich gilt, dass ein Auto, das im Hochwasser stand, keinesfalls gestartet wird, die Batterie sollte man abklemmen. Bei Startversuchen würde das Wasser in den Zylindern für schwere Schäden sorgen. Selbst wenn das Auto nur in Niedrigwasser stand, sollte man es nicht starten…

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    Kleine Stromer im Test: Fiat 500 kann doch siegen

    Aus manchen Automodellen macht die Elektrifizierung richtig gute Autos. Im neuen Vergleichstest von vier kleinen Elektroautos kann sich erstmals der Publikumsliebling Cinquecento, der bislang eine Menge Schwächen aufweist, an die Spitze setzen. Im Test beliebter elektrischer Kleinwagen durch die Zeitschrift auto motor und sport setzte sich der völlig neu konzipierte elektrischen Fiat 500C gegen Smart Forfour sowie Renaults erfolgreiche Elektromodelle Twingo und Zoe durch. Der Grund: Viele Schwächen und ärgerliche Mängel der bisherigen Plattform hat Fiat im neuen 500C beseitigt. Dank der neuen Basis bietet der E-Cinque mehr Raum, bessere Sitze, bessere Verarbeitung und Materialien. Nichts geändert hat sich allerdings an der Winzigkeit des Kofferraums. Aber: Als einziger im Test…

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    Liqui Moly: Verbrenner bleiben weltweit die Basis der Mobilität

    Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren werden nach Ansicht von Liqui-Moly-Chef Ernst Prost noch für lange Zeit die wesentlichen Träger der Mobilität bleiben. Es sei überhaupt nicht absehbar, wann Elektrofahrzeuge die Mehrheit stellen werden, sagte Prost im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Es gibt ungefähr 1,3 Milliarden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auf der Welt. Daneben stehen bis jetzt circa neun Millionen Elektrofahrzeuge.“ Deshalb sieht Prost auch noch weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten für sein Unternehmen. „Motoröle sind und bleiben weiterhin die Basis unserer Mobilität.“ Es müsse darum gehen, die Verbrennungsmotoren noch effizienter zu machen, etwa durch Reibungsminimierung. „Da kommt es auf kleinste Prozente in der Reibungsminimierung an. Hier kommen unser Öl und unsere…

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    McKinsey: Deutschland braucht mehr Tempo bei Ladeinfrastruktur und Grünstrom

    Auf dem Weg zur Elektromobilität sieht die Unternehmensberatung McKinsey noch erhebliche Probleme in Deutschland in Sachen Ladeinfrastruktur und Strom aus sauberen Energiequellen. Den gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom bewertet der Chef der McKinsey-Automobilberatung Andreas Tschiesner kritisch. „Beim Aufbau der Lade-Infrastruktur müssen wir sechs- bis siebenmal so schnell werden wie heute“, so Tschiesner im Gespräch mit auto motor und sport. „Wir müssten ab sofort jede Woche in Europa 10.000 neue Ladestationen errichten.“ Zudem mache das Elektroauto nur Sinn, wenn es mit CO2-freiem Strom geladen wird. „Der aktuelle Strommix in Deutschland stellt hier eine Herausforderung dar. Die CO2-Gesamtbilanz der Elektrofahrzeuge ist natürlich in Ländern wie Norwegen, Schweden oder auch Frankreich aktuell…

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    Forscher: Durch E-Autos wird Recycling in der Autoindustrie immer wichtiger

    Durch den Umstieg auf Elektroautos wird das Recycling für Autohersteller immer wichtiger, wenn sie den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Denn insbesondere die Herstellung der Batterien und die Gewinnung der Rohstoffe ist besonders energieintensiv. „Das Thema Recycling wird immer wichtiger. Nicht nur, weil durch die Batteriematerialien der Wert des Produkts steigt, sondern auch, weil die Stoffe und die ganze Elektronik nicht mehr so trivial in Kreisläufe zurückzuführen sind“, sagt Christoph Herrmann, Professor für Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering an der TU Braunschweig, in der Zeitschrift auto motor und sport. „Für die Hersteller sind das extrem herausfordernde Zeiten – nicht nur im Hinblick auf den Innovationsdruck, sondern auch, was Kommunikation zum Kunden…

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    Olaf Scholz: Auch E-Autos brauchen gute Straßen

    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, auch künftig das Straßennetz weiter auszubauen. Zwar müsse mehr in Busse und Bahnen investiert werden, aber auch das Straßennetz bleibe von hoher Bedeutung. „Ich will, dass wir in Deutschland bis 2030 das modernste und klimafreundlichste Mobilitätssystem Europas haben. Dazu gehört auch in Zukunft das eigene Auto, allerdings zunehmend elektrifiziert“, sagte Scholz der Zeitschrift auto motor und sport. „Wir brauchen mehr ÖPNV-Angebote auf dem Land und in der Stadt, vernetzte Mobilitätsangebote via digitale Plattformen sowie klimaneutrale Busse und Bahnen, insgesamt den Ausbau der Schienen und auch der Straßen.“ Auf den Ausbau des Straßennetzes will Scholz nicht verzichten. „Als ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg, einem…

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    Diess: Debatten um E-Fuels und Wasserstoff schaden der E-Mobilität

    VW-Chef Herbert Diess lässt keinen Zweifel an seiner Strategie aufkommen, den Automobilbau im VW-Konzern ganz auf elektrische Antriebe auszurichten. Die Debatte über alternative Kraftstoffe wie E-Fuels und grünen Wasserstoff hält Diess für falsch. „Elektromobilität ist der einzige Weg, die CO2-Emissionen der individuellen Mobilität schnell und effizient zu reduzieren“, so Diess in einem Interview mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Mit einer Diskussion über andere Möglichkeiten, die im kommenden Jahrzehnt sicher nicht zur Verfügung stehen werden, verwirren wir nur die Verbraucher. Dagegen sprechen zunächst Physik und Wirtschaftlichkeit und übrigens auch die Wissenschaft. Das hilft keinem“, so Diess. „Klare Botschaften von Verbänden und Politik sind erforderlich – alles andere verzögert den…

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