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    Daimler-Chef zufrieden mit Auto-Gipfel

    Zufrieden mit dem Autogipfel am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Spitzen der Autoindustrie hat sich Daimler-Chef Ola Källenius am Mittwoch auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress in Stuttgart geäußert. Das über zweistündige Treffen sei ein „konstruktives Meeting“ gewesen. Mit den Ergebnissen, nämlich einer Förderung von drei Milliarden Euro für die Förderung von Elektroautos und einer Milliarde Euro für die Transformation der Branche hin zur Elektromobilität sei er zufrieden. „Die Beschlüsse sind aus unserer Sicht die richtigen Entscheidung. Die Ergebnisse sind sehr gut.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: S-Press | medien Bonngasse 3 53111 Bonn Telefon: +49 (228) 6965-45 http://www.s-press-medien.de Ansprechpartner: Axel Mörer-Funk Telefon: +49 (170) 4037880 E-Mail: axe@s-press-medien.de Weiterführende Links…

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    ZF: Hybride sind Elektroautos überlegen

    ZF-Vorstandschef Wolf-Henning Scheider sieht den Plug-in-Hybrid gegenüber dem Elektroauto im Vorteil, sofern man eine Gesamtbilanz aufstellt. „Wir brauchen echte Gesamtbetrachtungen. Es genügt nicht, CO2-Emissionen nur zu verschieben“, sagte Scheider am Mittwoch auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress in Stuttgart. Das Elektroauto verlagere die Emission aus dem Betrieb nur hin zur Batterieproduktion. „ZF geht deshalb aus, dass der Plug-in-Hybrid ein zentraler Motor für geringere CO2-Emissionen darstellt.“ Gerade für Pendler auf kürzeren Strecken sei der Plug-in-Hybrid im Vorteil, weil er nur über eine kleinere, leichte Batterie verfüge. Das bedeutet auch einen geringeren CO2-Rucksack aus der Herstellung. „Wir sind von Plug-in-Hybriden überzeugt. Man kann im täglichen Leben rein elektrisch fahren, hat aber trotzdem nicht die…

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    Städtetag: E-Auto löst nicht die Verkehrsprobleme in den Städten

    Vom Elektroauto verspricht sich der Deutsche Städtetag keine Lösung der akuten Verkehrsprobleme in den Großstädten. Corona haben den Trend hin zum Auto sogar noch verstärkt. „Aber die Großstädte ersticken im Verkehr“, sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, am Mittwoch auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress in Stuttgart. „Das Elektroauto löst das Flächenproblem in den Städten nicht.“ Es gehe in den Städten um die Umverteilung von Flächen. Bus und Bahn, Radverkehr und Fußgängerverkehr müssten weiter gefördert werden. Doch gerade der Radverkehr könne nur ausgebaut werden, wenn dem Auto Verkehrsraum genommen wird. „Wir brauchen mehr Platz für den Radverkehr. Das Rad benötigt wenig Platz, wenn es steht. Das ist anders, wenn es fährt.“…

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    Datensicherheit: ADAC, HUK und Dekra fordern Treuhänder für Autodaten

    Die Speicherung von Autodaten soll in Zukunft nicht mehr bei den Automobilherstellern liegen, sondern bei einem neutralen Datentreuhänder. Das forderten der Automobilclub ADAC, der Versicherer HUK-Coburg und die Prüfgesellschaft Dekra am Mittwoch auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress in Stuttgart. „Die Daten müssen an einer neutralen Stelle mit offener Technikplattform gesammelt werden. Und nur nach Zustimmung des Users dürfen die Daten weitergegeben werden“, sagte ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze. Nicht zuletzt die Verkehrssicherheit könne von einer Nutzung dieser Daten erheblich profitieren. „Wenn die Autofahrer fünf Kilometer vor mir die Scheibenwischer einschalten, dann nützt mir das viel, wenn ich davon erfahre“, so Schulze. Diese mögliche Nutzung der Daten dürfe nicht den Autoherstellern überlassen werden. „Wir…

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    Bosch und Mahle: Schwere Lkw fahren künftig mit Wasserstoff

    Schwere Lkw, die hohe Lasten über große Strecken transportieren, werden in Zukunft mit Wasserstoffmotoren fahren. Davon gehen die großen Automobilzulieferer Bosch und Mahle aus. Elektromotoren, kombiniert mit Brennstoffzellen, sehen die beiden Unternehmen eher im Verkehr mit kleineren Lkw. „Aktuell stammt der weitaus größte Teil der CO2-Emissionen im Transportverkehr aus Langstrecken- und Schwerlastfahrzeugen, mit großer Reichweite und/oder hoher Leistungsanforderung. Beides lässt sich batterieelektrisch kaum ohne massive Einbußen an Nutzlast und Reichweite realisieren“, so Bosch-Entwickler Andreas Kufferath und Mahle-Manager Jörg Rückauf in einem Gastbeitrag für den virtuellen Großmotorenkongress „Heavy Duty“ der Fachzeitschrift ATZ. „Der Wasserstoffmotor ist das Antriebssystem der Wahl, sobald hohe Lasten über einen längeren Zeitraum gefordert werden.“ Neben der CO2-Freiheit…

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    Corona: Autoindustrie wird Lieferketten ausbauen

    Als Reaktion auf die zeitweilige Unterbrechung der Lieferketten durch Corona ist die Autoindustrie dabei, ihre Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten abzubauen. „Viele Unternehmen haben gesehen, dass die Produktion Probleme bekommen, wenn es zu Ausfällen einzelner Lieferanten kommt. Alternative Lieferanten liefern oft schlechtere Qualität zu höheren Preisen“, sagte der Automobilexperte der Deutschen Industriebank IKB, Dr. Heinz-Jürgen Büchner, 150 Managern, Entwicklern und Forschern auf dem virtuellen Großmotorenkongress „Heavy Duty“ der Fachzeitschrift ATZ. Derzeit versuche die Branche, diese Abhängigkeit zu vermindern. Es sei der Trend hin zu einem zweiten Lieferanten zu beobachten. IKB-Experte Büchner erwartet zwar auch, dass es eine stärkere Regionalisierung der Produktion geben wird. „Aber der Prozess der Globalisierung wird nach Einschätzung…

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    Fraunhofer: Asien ist uns bei der Brennstoffzelle acht Jahre voraus

    Wenn die deutschen Fahrzeughersteller weiterhin Erfolg in China haben wollen, dürfen sie nicht nur auf Elektrofahrzeuge setzen, sondern müssen rasch ihren Rückstand bei Wasserstoffantrieben aufholen. „Die deutschen Hersteller müssen in Zukunft in Asien nicht nur batterieelektrische Fahrzeuge anbieten, sondern auch alternative Antriebe wie Brennstoffzellen“, sagte der Autospezialist der Deutschen Industriebank IKB, Dr. Heinz-Jürgen Büchner, auf dem virtuellen Großmotorenkongress „Heavy Duty“ der Fachzeitschrift ATZ. Büchner sieht derzeit die Gefahr, dass die Konzentration auf Elektroantriebe den Erfolg in der Zukunft gefährdet, weil China seine Strategie geändert habe. „China hat jetzt die Absatzförderung für Elektroautos auslaufen lassen. Auch die Forschungsförderung wird umgelenkt von Elektro- zu Wasserstoffantrieben“, so Büchner, Managing Director Industrials, Automotive &…

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    Gebrauchtwagen: Vorsicht vor Betrug

    Wer einen Gebrauchtwagen kaufen will, sollte sich auch auf betrügerische Machenschaften vorbereiten. Die Zeitschrift auto motor und sport hat die gängigsten Tricks der Betrüger in ihrer am kommenden Donnerstag erscheinenden Ausgabe zusammengestellt. US-Wracks im Umlauf: Derzeit werden verstärkt US­Wracks mit Stilllegungsbescheinigung (Salvage Title) nach Europa verschifft. Diese Autos sind meist in Osteuropa nur notdürftig repariert und äußerlich aufgehübscht. Um sicher zu sein, dass das Wunschmodell kein aufpoliertes Wrack ist, hilft die Nachfrage, wo das Auto herkommt. Falls Zweifel bestehen, sollte ein Abgleich der Fahrgestellnummer (FIN­/VIN­Nr.) stattfinden. Das Car­Portal Carfax (carfax.eu) hat Zugriff auf die FIN­/VIN­Nummern aller US­Fahrzeuge mit Salvage Title. Rund 30 Euro kostet eine Abfrage. Seien Sie misstrauisch, wenn ein Auto zu…

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    Händlertest 2020: In Coronakrise geben sich Händler noch weniger Mühe

    Potentielle Autokäufer können sich nicht einmal während der Coronakrise darauf verlassen, von Autohändlern perfekt beraten zu werden. Im Händlertest 2020 der Zeitschrift auto motor und sport und des Beratungsunternehmens Concertare schnitten die 30 untersuchten Händlernetze trotz gesunkener Absatzzahlen noch deutlich schlechter ab als 2019. Statt die geringere Zahl von Kaufinteressierten besser zu beraten, haben die Defizite noch zugenommen. Keine einzige Marke konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen. Manche Marken sind durch die Coronakrise regelrecht eingebrochen und liefern nur noch mangelhafte Beratungsqualität.  Die Concertare–Prüfer besuchten 930 Händler von 30 Automarken im Bundesgebiet und gaben sich als potentielle Käufer eines Neuwagens aus. In 14 Hauptkategorien wurde die Beratung durch das Autohaus bewertet. Das Fazit: 28…

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    Duesmann: E-Fuels werden große Rolle im Güterverkehr spielen

    Synthetische Kraftstoffe werden künftig vor allem im Güterverkehr eine große Rolle spielen, um dort die CO2-Emissionen zu senken. Audi-Chef Markus Duesmann glaubt dagegen nicht, dass E-Fuels eine große Rolle im Autoverkehr spielen werden. „Ich denke, dass die synthetischen Kraftstoffe vor allem für den Flug- und Schiffsverkehr sowie im Schwerlastverkehr auf langen Strecken eine Rolle spielen werden“, sagte Duesmann im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Im Pkw-Bereich werden synthetische Kraftstoffe eher die Ausnahmen bleiben.“ Duesmann sieht die Mineralölindustrie gefragt, von fossilen auf synthetische Kraftstoffe umzusatteln. „Denn diese können langfristig Fahrzeuge, die schon im Markt sind, CO2-neutral machen.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: S-Press | medien Bonngasse 3 53111 Bonn Telefon:…

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