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Noch Plätze frei: IQWiG-Datensymposium sucht nach Lösungen für den stationären Sektor
Interessierte können sich über die IQWiG-Webseite für die Veranstaltung anmelden. Der Titel des Symposiums lautet: „Datenzugang macht einen Unterschied: bessere Entscheidungen für den stationären Sektor“. Im Fokus stehen dabei diese Fragen: Wer benötigt welche Daten zum stationären Sektor – und wofür? Wer verfügt über welche Daten? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es für diese Datennutzung – und warum? Beleuchtet wird das Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln: Aus Sicht der Datennutzer referieren Esra Eren Bayindir (Universität Hamburg), Ulrike Nimptsch (TU Berlin), Julian Witte (Vandage) und Sarah Mostardt (IQWiG). Die Perspektive der Datenhalter vertreten Jennifer Pohle (IQTiG), Christian Brachem (FDZ Gesundheit / BfArM), Stefan Kwast (Helios Health Institute), Dirk Horenkamp-Sonntag (Techniker Krankenkasse) und Roland Nagel (Gesundheitsforen…
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Diabetische Retinopathie: Fundusfotografie als Alternative zur Ophthalmoskopie
Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Unbehandelt kann sie zur Einschränkung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung führen. Im Mittel ist etwa ein Viertel der Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes davon betroffen. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des IQWiG nun die Vor- oder Nachteile der Fundusfotografie untersucht. Dabei ging es um Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, bei denen keine bekannte abklärungs- oder behandlungsbedürftige diabetische Retinopathie vorliegt. Die Fundusfotografie sollte als vorgeschaltetes Screening-Instrument dienen. Verglichen wurde die diagnostische Güte der Fundusfotografie einerseits und der binokularen Untersuchung des Augenhintergrundes (Ophthalmoskopie) nach Erweiterung der Pupille durch…
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Neugeborenen-Screening auf metachromatische Leukodystrophie (MLD): Deutliche Vorteile für betroffene Kinder
Die metachromatische Leukodystrophie (MLD) ist eine seltene, genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. Sie tritt meist bereits im Kleinkind- oder frühen Kindesalter auf führt zu schweren körperlichen und geistigen Einschränkungen, u. a. wegen des fortschreitenden Funktionsverlusts des zentralen und peripheren Nervensystems. In Deutschland geht man von 5 bis 16 neuen Fällen pro Jahr aus. Unbehandelt führt die Erkrankung meist innerhalb weniger Jahre zum Tod. Doch dank einer verfügbaren Gentherapie lassen sich nach einer Diagnose noch vor den ersten Symptomen bei etwa der Hälfte der betroffenen Kinder ausgeprägte Beschwerden und der frühe Tod verhindern. Einen erheblichen Zusatznutzen der Gentherapie bei MLD im späten Säuglings- oder frühen Kindesalter hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bereits Ende 2021 festgestellt. Dies führte in…
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Anmeldestart: IQWiG-Datensymposium sucht nach Lösungen für den stationären Sektor
Interessierte können sich über die IQWiG-Webseite für die Veranstaltung anmelden. Der Titel des Symposiums lautet: „Datenzugang macht einen Unterschied: bessere Entscheidungen für den stationären Sektor“. Im Fokus stehen dabei diese Fragen: Wer benötigt welche Daten zum stationären Sektor – und wofür? Wer verfügt über welche Daten? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es für diese Datennutzung – und warum? Beleuchtet wird das Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln: Aus Sicht der Datennutzer referieren Esra Eren Bayindir (Universität Hamburg), Ulrike Nimptsch (TU Berlin), Julian Witte (Vandage) und Sarah Mostardt (IQWiG). Die Perspektive der Datenhalter vertreten Jennifer Pohle (IQTiG), Christian Brachem (FDZ Gesundheit / BfArM), Stefan Kwast (Helios Health Institute), Dirk Horenkamp-Sonntag (Techniker Krankenkasse) und Roland Nagel (Gesundheitsforen…
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Der IQWiG-Jahresbericht 2025 liegt vor
2025 prägten neue Aufgaben und Methoden das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Mit der 2024 in Kraft getretenen Krankenhausreform hatte das IQWiG die neue Aufgabe erhalten, wissenschaftliche Empfehlungen für Mindestvorhaltezahlen für Leistungsgruppen in der Krankenhausversorgung zu erstellen. Dafür erarbeitete das Institut 2025 die nötige Methodik und erprobte neue Beteiligungsformate wie Workshops und Webinare. Zudem entwickelte das Institut neue methodische Ansätze, um den Zusammenhang zwischen Leistungsmenge und Qualität auch bei seltenen Eingriffen und Erkrankungen systematisch bewerten zu können, wenn direkte Evidenz fehlt. Auf Basis solcher Bewertungen entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) über mögliche Mindestmengen für die Erbringung komplexer Krankenhausbehandlungen. Ein weiterer Schwerpunkt 2025 war die erste komplett eigenständig durchgeführte Modellierung zu einer Screening-Fragestellung. Am…
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Früherkennung des Prostatakarzinoms: Vorbericht zum risikoadaptierten PSA- und MRT-Screening veröffentlicht
Der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Nutzenbewertung eines risikoadaptierten prostatakrebsspezifischen-Antigen(PSA)- und Magnetresonanztomografie(MRT)-Screenings zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms im Vergleich zu keiner spezifischen Prostatakarzinom-Früherkennung bei Personen im Alter von 50 bis 70 Jahren ohne Verdacht auf ein Prostatakarzinom beauftragt. Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht können bis zum 21.07.2026 über ein Online-Formular eingereicht werden. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG. Zum Ablauf der Berichterstattung Den Berichtsplan für dieses Projekt hatte das IQWiG am 18.02.2026 veröffentlicht. Schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht können bis 21.07.2026 eingereicht werden. Sofern diese Fragen offenlassen, werden die Stellungnehmenden…
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IQWiG veröffentlicht Vorbericht zum Aktualisierungsbedarf beim DMP Asthma bronchiale
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur Behandlung von Asthma bronchiale identifiziert, um deren Empfehlungen mit der Disease-Management-Programm-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) abzugleichen und eventuelle Diskrepanzen festzustellen. Für den jetzt vorliegenden Vorbericht wertete das Wissenschaftlerteam des IQWiG Empfehlungen aus fünf aktuellen evidenzbasierten Leitlinien aus. Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht können bis zum 10.07.2026 über ein Online-Formular eingereicht werden. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG. Zum Ablauf der Berichterstellung Der G-BA hat das IQWiG am 15.10.2025 mit einer Leitliniensynopse zur Aktualisierung des DMP Asthma bronchiale beauftragt. Bei dem vorliegenden Vorbericht handelt es sich um eine…
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IQWiG-Vorbericht zur Elektrostimulation des Nervus peroneus communis bei venösen Beingeschwüren
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit den Nutzen der neuromuskulären Elektrostimulation des Nervus peroneus communis bei Patientinnen und Patienten mit venösen Beingeschwüren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergleichen dabei die neuromuskuläre Elektrostimulation zusätzlich zur Standardtherapie im Vergleich zur Standardtherapie allein (u. a. Kompressionstherapie durch Verbände oder Strümpfe). Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht sind möglich bis zum 06.07.2026. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG. Zum Ablauf der Berichterstattung Den Berichtsplan für dieses Projekt hatte das IQWiG am 05.03.2026 veröffentlicht. Schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht können bis 06.07.2026 eingereicht werden. Sofern diese Fragen…
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IQWiG veröffentlicht Vorbericht zum Aktualisierungsbedarf beim DMP Brustkrebs
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur Behandlung von Brustkrebs identifiziert, um deren Empfehlungen mit der Disease-Management-Programm-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) abzugleichen und eventuelle Diskrepanzen festzustellen. Für den jetzt vorliegenden Vorbericht wertete das Wissenschaftlerteam des IQWiG Empfehlungen aus zwölf aktuellen evidenzbasierten Leitlinien aus. Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht können bis zum 03.07.2026 über ein Online-Formular eingereicht werden. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG. Zum Ablauf der Berichterstellung Der G-BA hat das IQWiG am 15.10.2025 mit einer Leitliniensynopse zur Aktualisierung des DMP Brustkrebs beauftragt. Bei dem vorliegenden Vorbericht handelt es sich um eine vorläufige Bewertung.…
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Internationaler Konsens: Routinedaten liefern verlässliche Erkenntnisse nur mit großem Aufwand
Ob Statistikerinnen, Kliniker, Epidemiologinnen, HTA- oder KI-Experten – alle sind sich einig: Bei der Nutzung von Routinedaten stellen sich besondere Herausforderungen, und es braucht gezielte Strategien, um sie sinnvoll zu nutzen. Wir zeigen, dass in vielen Fällen die Durchführung einer RCT, die Routinedaten nutzt, der bessere Weg ist. Tim Mathes, Leiter des IQWiG-Ressorts Gesundheitsökonomie 06/2026 Die wachsende Verfügbarkeit großer Datensätze aus routinemäßigen Erhebungen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, mehr Fragen zu Gesundheit und Krankheit zu beantworten – und das mitunter in kurzer Zeit. Gerade bei Forschungsfragen, bei denen kein Anreiz mehr besteht, prospektive klinische Studien durchzuführen (wie der Evidenzgenerierung nach Zulassung), können Studien auf Basis von Routinedaten einen Beitrag leisten, Evidenzlücken zu verringern.…