• Gesundheit & Medizin

    IQWiG-Vorbericht zur Elektrostimulation des Nervus peroneus communis bei venösen Beingeschwüren

    Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit den Nutzen der neuromuskulären Elektrostimulation des Nervus peroneus communis bei Patientinnen und Patienten mit venösen Beingeschwüren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergleichen dabei die neuromuskuläre Elektrostimulation zusätzlich zur Standardtherapie im Vergleich zur Standardtherapie allein (u. a. Kompressionstherapie durch Verbände oder Strümpfe). Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht sind möglich bis zum 06.07.2026. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG. Zum Ablauf der Berichterstattung Den Berichtsplan für dieses Projekt hatte das IQWiG am 05.03.2026 veröffentlicht. Schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht können bis 06.07.2026 eingereicht werden. Sofern diese Fragen…

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    IQWiG veröffentlicht Vorbericht zum Aktualisierungsbedarf beim DMP Brustkrebs

    Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur Behandlung von Brustkrebs identifiziert, um deren Empfehlungen mit der Disease-Management-Programm-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) abzugleichen und eventuelle Diskrepanzen festzustellen. Für den jetzt vorliegenden Vorbericht wertete das Wissenschaftlerteam des IQWiG Empfehlungen aus zwölf aktuellen evidenzbasierten Leitlinien aus. Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht können bis zum 03.07.2026 über ein Online-Formular eingereicht werden. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG. Zum Ablauf der Berichterstellung Der G-BA hat das IQWiG am 15.10.2025 mit einer Leitliniensynopse zur Aktualisierung des DMP Brustkrebs beauftragt. Bei dem vorliegenden Vorbericht handelt es sich um eine vorläufige Bewertung.…

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    Internationaler Konsens: Routinedaten liefern verlässliche Erkenntnisse nur mit großem Aufwand

    Ob Statistikerinnen, Kliniker, Epidemiologinnen, HTA- oder KI-Experten – alle sind sich einig: Bei der Nutzung von Routinedaten stellen sich besondere Herausforderungen, und es braucht gezielte Strategien, um sie sinnvoll zu nutzen. Wir zeigen, dass in vielen Fällen die Durchführung einer RCT, die Routinedaten nutzt, der bessere Weg ist. Tim Mathes, Leiter des IQWiG-Ressorts Gesundheitsökonomie 06/2026 Die wachsende Verfügbarkeit großer Datensätze aus routinemäßigen Erhebungen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, mehr Fragen zu Gesundheit und Krankheit zu beantworten – und das mitunter in kurzer Zeit. Gerade bei Forschungsfragen, bei denen kein Anreiz mehr besteht, prospektive klinische Studien durchzuführen (wie der Evidenzgenerierung nach Zulassung), können Studien auf Basis von Routinedaten einen Beitrag leisten, Evidenzlücken zu verringern.…

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    Mindestvorhaltezahlen in Krankenhäusern: Startschuss für die ersten IQWiG-Projekte ist gefallen

    Gemäß der Krankenhausreform von 2024 kann das Bundesgesundheitsministerium (BMG) das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit beauftragen, wissenschaftliche Empfehlungen für die erstmalige Festlegung und die regelmäßige Weiterentwicklung von Mindestvorhaltezahlen für Leistungsgruppen in der Krankenhausversorgung zu erstellen. Das ist jetzt erstmals geschehen – im Mai hat das Institut die Aufträge für folgende sechs Leistungsgruppen erhalten: -Endoprothetik Hüfte -Revision Hüftendprothetik -Endoprothetik Knie -Revision Knieendprothetik -Carotis operativ / interventionell -Komplexe periphere arterielle Gefäße Das IQWiG hat jetzt bis Anfang August 2026 Zeit, die Aufträge zu bearbeiten. Dies geschieht mithilfe einer eigens vom IQWiG entwickelten Methodik, die das Institut bereits im vergangenen Jahr vorgestellt hat. Diese sieht vor, die Empfehlungen der…

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    Wichtiger Schritt im neuen EU-HTA-Verfahren: Erste Bewertung abgeschlossen

    Die neue europäische Nutzenbewertung hat ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die erste gemeinsame Bewertung, an der das IQWiG als Co-Assessor direkt beteiligt war, wurde durch die HTA-Koordinierungsgruppe der Mitgliedstaaten verabschiedet. Gegenstand der ersten Gemeinsamen klinischen Bewertung (Joint Clinical Assessment, JCA) war das Krebsmedikament Tovorafenib zur Behandlung des pädiatrischen niedriggradig malignen Glioms. Für Deutschland hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) als Co-Assessor mitgewirkt. Gemeinsam mit dem National Center for Pharmacoeconomics aus Irland erstellte es den Bericht. „Wir sind stolz, dass wir direkt am ersten Bericht beteiligt waren. Die Zusammenarbeit mit den mit den irischen Kolleg*innen und auch insgesamt auf europäischer Ebene war hervorragend“, sagt Beate Wieseler, Leiterin des…

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    Akupunktur zur Prophylaxe bei Migräne: Nutzen nur für engen Anwendungsbereich – für den Großteil fehlen Studien

    Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) untersuchte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Nutzen einer manuellen Akupunktur zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen im Vergleich zu einer medikamentösen Prophylaxe. In einem zweiten Vergleich wurde geprüft, ob für Menschen, die keine Prophylaxe-Medikamente einnehmen können, Akupunktur besser ist als keine Prophylaxe. Derzeit erhalten Personen, die unter häufigen Migräneattacken leiden, verschiedene Medikamente zur Prophylaxe, z. B. Propranolol und Metoprolol (Betablocker), Flunarizin, Topiramat, Amitriptylin oder ein Botulinumtoxin. Wenn diese Prophylaxe nicht ausreichend hilft, stehen seit 2019 als Zweitlinientherapie auch Antikörper zur Verfügung, die am Calcitonin Gene-Related Peptid (CGRP) ansetzen. Unterstützt werden kann die Prophylaxe durch nicht medikamentöse Methoden, z. B. verhaltenstherapeutische oder…

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    Darmkrebs-Screening: Keine aussagekräftige Evidenz zur Anpassung der Altersgrenzen oder Koloskopie-Frequenz

    Gesetzlich Versicherte haben gemäß den aktuellen Regelungen ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Denn mit der Früherkennungsuntersuchung kann man Krebsvorstufen im Dickdarm (Polypen) oder Krebs entdecken und meist sehr gut behandeln. Auf diese Weise lassen sich fortgeschrittene Krebsstadien, belastende Therapien und krebsbedingte Sterblichkeit vermindern. Zur Früherkennung von Dickdarmkrebs (kolorektales Karzinom) stehen sowohl die Darmspiegelung (Koloskopie) als auch der Test auf Blut im Stuhl zur Verfügung. Nationale wie internationale Organisationen befürworten das Darmkrebs-Screening bei Personen mit einem durchschnittlichen Darmkrebsrisiko, wobei sich die jeweils bevorzugten Screening-Strategien unterscheiden. Die US-amerikanischen Fachgesellschaften haben unlängst ihre Altersempfehlungen für den Beginn des Screenings überprüft und schlagen dafür erstmals ein Alter von 45…

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    IQWiG-Vorbericht zum Neugeborenenscreening auf metachromatische Leukodystrophie liegt vor

    Im Auftrag des Gemeinsame Bundesausschuss bewertet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Nutzen eines Neugeborenen­screenings auf metachromatische Leukodystrophie (MLD). Von zentraler Bedeutung ist dabei, ob die damit einhergehende Vorverlegung von Diagnose und Behandlung gegenüber dem jetzigen klinischen Vorgehen (ohne ein Neugeborenenscreening auf MLD) für die Betroffenen von Vorteil ist. Im Rahmen dieser Fragestellung sollen außerdem die verschiedenen diagnostischen Testverfahren zur Früherkennung der MLD sowie zur Differenzierung der unterschiedlichen MLD-Verlaufsformen bewertet werden. Die metachromatische Leukodystrophie ist eine autosomal-rezessiv vererbte lysosomale Speicherkrankheit, die zu den Stoffwechselerkrankungen zählt. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung: In Deutschland wird von fünf bis sechszehn Fällen pro Jahr ausgegangen, bezogen auf die…

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    IQWiG-Vorbericht zur lokal-hyperbaren Sauerstofftherapie bei diabetischem Fußulkus liegt vor

    Im Auftrag des Gemeinsame Bundesausschuss bewertet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Nutzen einer Behandlung von Patientinnen und Patienten mit diabetischem Fußulkus mit lokal-hyperbarer Sauerstofftherapie, die zusätzlich zur Standardwundbehandlung eingesetzt wird bzw. die die Standardwundbehandlung zum Teil ersetzt. Diese Nutzenbewertung erfolgt im Vergleich zu einer Standardwundbehandlung. Ein diabetisches Fußulkus (DFU), eine Wunde am Fuß, ist eine häufige Folge des diabetischen Fußsyndroms (DFS). Zwischen 19 Prozent und 34 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus erkranken in ihrem Leben an einem DFU. Das DFS stellt eine lebenslange, gefährliche Komplikation des Diabetes mellitus dar, beeinträchtigt die Mobilität sowie die Lebensqualität der Betroffenen und kann bei verzögerter oder…

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    Lungenkrebs: Kann künstliche Intelligenz die Auswertung von Röntgen- oder CT-Bildern der Lunge unterstützen?

    Zur Erkennung und Untersuchung von Lungenkrebs werden täglich viele Röntgen- oder Computertomografie(CT)-Aufnahmen der Lunge gemacht. Der vorliegende ThemenCheck-Bericht untersucht, ob Radiologinnen und Radiologen diese Bilder mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI) ebenso gut oder besser auswerten können als ohne KI. Zudem beleuchtet er, welche Folgen dies für die medizinische Versorgung hätte. Die nun vorliegenden vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von anderen Interessierten miteinzubeziehen. Das IQWiG bittet um Stellungnahmen Zu dem vorläufigen Bericht bittet das IQWiG bis zum 21.04.2026 um Stellungnahmen. Es handelt sich dabei um eine Gesundheitstechnologie-Bewertung (engl. Health Technology Assessment = HTA) im Rahmen des IQWiG-Verfahrens ThemenCheck Medizin.…